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1 (1834) Allgemeine Botanik I / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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71
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äste sind uittr,-hsn, der Thau wurzeln bekannt, wahrend

der senkrecht absteigende Wurzelstamm die sogenannte Pfahl-wurzel bildet. Sowohl bei der leztern als bei den Wurzelästcngeht aber gewöhnlich die Verzweigung noch weiter, wodurch eineMenge feinerer, faden- bis haarförmiger Aestchen, die Wurzel-Ubiern, entstehen, die oft alle übrigen Theile der Wurzel bede-cken und zuweilen selbst eine bedeutende Länge erreichen. JedeWurzel, welche einen deutlichen Stamm besizt, kann mit dem all-gemeinen Namen Stamm ivnrzcl belegt werden.

Bei andern Pflanzen, wie bei den Gräsern, den Zwie-belgewächsen, den H a hnechs a rte n (knnunoulus »erl«,k. instbosus u. a.), ist kein abwärts wachsender Wurzelstammzu erkennen und ihre Wurzel ist nur aus einem Büschel vonWurzelzazern gebildet, welche aus dem Wurzelhalsc, der hier ge-wöhnlich als die Basis des aufwärts wachsenden Stammes er-scheint, entspringen und bald einfach, bald selbst wieder in feinereZasern zertheilt sind (Nx. 91). Diese Wurzelform wird, imGegensatze zu der vorigen, Zascr Wurzel genannt. Die W»r-zclzasern entspringen aber nicht immer blos; aus der Basis desStammes unter dem Boden, sondern es gibt auch viele Pflanzen,bei welchen der unter der Erde befindliche oder auf derselbenhinkriechcnde Stamm stellenweise oder in seiner ganzen LängeWnrzelzasern treibt, wie man dieses bei den Schafthalmen,bei allen Farnkräutern, bei der Pfeffer- und Krausemünze,beim Gnadenkraut, der Erdbeere, dem Bärlapp undvielen andern sehen kann. Auch bei manchen Pflanzen mit aus-gerichtetem Stamme kommen aus diesem und den Aestcn zahl-reiche Wnrzelzasern hervor, vermittelst deren sie sich an benach-barten Bäumen, Mauern u. s. w. festwurzeln und aufrecht er-halten, wie dieß bei dem Epheu, dem Giftsumach und derwurzelnden Bignonie der Fall ist. Diese Wurzeln sindunter dem Namen Luftwurzeln bekannt. Ja es gibt Ge-wächse, bei welchen sogar aus den Blättern Wnrzelzasern sich er-zeugen, wie bei einigen ausländischen Arten der Gattung Strei-fenfarn (^sistenimn ünbellilolinm), wo sie

aus der Spitze, bei einem andern Farn (VVvastn ai-stin ,-arIionns),wo sie am Grunde der Mattscheibe, und bei k,-)-v,.i,v»'»n <m>v-vinuiN) wo sie aus dem Rande ringsum das Blatt, wenn dieses