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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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6
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Amerikanisches Staatensystem.

Der Flächeninhalt der westlichen Welt,in deütschen Quadratmeilen.

s) Nord-Amerika:

Die britischen Besitzungen.111,238

Die russischen Besitzungen an der Nvrdwestküfte,

nach der Grenzbestimmung von 182» . . . 32,100

Da6 französische Nord-Amerika. 6

Das dänische Nord-Amerika, mit Spitzbergen . 35,23g

Die Vereinigten Staaten von Nord Amerika . . 101,350Die Vereinigten Staate» von Mexiko, mit Texas 42,653Central-Amerika oder Guatemala. 15,499 zz 8 ,g 76

d) Süd-Amerika, nach v. Humboldt nnd Hasset:

Columbia, mit Quito. 88,200

Peru, im alten Umfange.2l,663

Chile, im alten Umfange.10,440

Buenos Ayres. 52,076

Patagonien. 22,350

Die Falkland-Jnseln. 156

Die Gallapagos. 20S

Das Kaiserthum Brasilien. 99,720

Die Kolonieen Surinam, Demerary, Berbice und

Cayenne. 1,640

Staatenland..5^ 296,459

e) Westindien, nach v. Zach.4,575

si) Polarländer:

Nord-Pvlarländer, mit Ausnahme von Grön-land und Spitzbergen.14,500

Süd-Pvlarländer. 11,522 26,022

Der ganze Erdtheil. 665,132

Dieser ausgedehnte Flächenraum wird von sieben verschiedenen großenGebirgsketten, die eben so viele Gebirgssysteme bilden, durchzogen, vondenen das indische Kettengebirge, die Ooisiiilerss sie los ^nsies,mitten durch den ganzen Erdtheil, jedoch sich mehr dem stillen Ocean alsdem atlantischen Meere nähernd, der Länge nach von Süden nach Nor-den erstreckt, und als fast unübersteiglicher Wall die Südsee vom atlan-tischen Meere trennt, Amerika der Länge nach in zwei ungleiche Hälftenscheidet, die Kommunikation zwischen den östlichen und westlichen Län-dern sehr schwierig und oft selbst unmöglich macht, den Hauptstvck derGebirge Amerika's bildet, und mit allen andern Gebirgssyftemen desWestens, mehr oder minder, durch Landrücken oder Hochebenen in Ver-bindung steht.

Die Anden nehmen ihren Anfang an der äußersten Spitze Süd-Amerika's, an der Magelhans-Straße, unter Lat. 54° 30' S., theilensich in zwei, von Süden nach Nord und Nordwest laufende, ungeheuereWälle, die anfangs in niedern Hügeln aufsteigen, sich aber bald zu einerschwindelnden Höhe erheben, die ewiger Schnee nnd Eis bedeckt» undmitten unter diesen Eisfeldern oft dem Auge das überraschende Schauspieleiner, im höchsten Kontraste der Elemente aus dem erstarrten Eis« sich