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Amerikanisches Staatensystem.
System in Nord-Amerika ist eine Fortsetzung der großen Andenkette,umfaßt alle Gebirge, welche westlich vom Mississippi, dem Winnipeg-See und dem Mackenzieflusse liegen, und erstreckt sich vom Isthmus vonPanama, wo ein hoher, durch ein breites Granitplateau gebildeter Land-rücken zweien Meeren Trotz bietet, bis jenseits Lat. 58° N., und sendetvon dort aus, nach geringen Unterbrechungen, Ausläufer und abhängigeKetten bis zum Polarmeer. Ganz Mittel-Amerika durchziehend, und sichnahe an die Küste der Südsee haltend, setzt diese Cordillera, nach demmexikanischen Meerbusen zu, mehrere Hochterrassen ab, und immer mehran Ausdehnung und Höhe gewinnend, durchstreicht die Hauptkette desGebirges Guatemala, Oaxaka, Puebla, Mexiko und Queretaro, undbildet das ungeheüre Bergplateau Mexiko's, welches gegen die Sndseenur eine schmäle, nach dem mexikanischen Golf hingegen eine breitereTerrasse absetzt, mehrere Seitenketten ausstößt, und eine Unzahl vonVulkanen besitzt. Kein Theil Amerika'S, kein Theil der großen Andenketteist merkwürdiger als dieser, da er, mit Ausnahme der Insel Para, aufdem verhältnißmäßig kleinsten Raume, die größte bekannte Zahl vonVulkanen zu enthalten scheint, deren wichtigste, der St. Miguel, Tecapa,Bostlan, Sacateteluco, Sonsanate, Guatemala oder Agua und del Fuegv,Snchitepec, Sapotitlan, Amilpas und SvcenuSco, sämmtlich gegen denAustralocean zu stehen. Die höchsten Punkte Guatemala's erreichen eineHöhe von 14,00« Fuß, und der Silla de Veragua, im Departement desIsthmus, wird 8,40«, der Vulkan d'Agua 13,98«, und der Vulkan delFuegv 13,760 Fuß geschätzt. Das mexikanische Bergplateau hat fastdurchgehends eine Höhe von 6,00« bis 8,«vv Fuß, und der Gebirgskammhebt sich über dasselbe theils in zerstreüten Bergen, theils in geordnetenBergreihen, jedoch mit ungleichem Streichen, hervor, und hat in seinerMitte zwischen Lat. 18° und 22° N. die höchsten Vulkane und Piks dernord-amerikanischen Anden, den Popocatepetl von 16,626, den Pik vonOrizapa oder Citlalkepetl von >6,302, den Jztaccihuatl >4,73«, denSchneeberg (Nevado) von Toluca >4,232, den Nancampatepetl von >2,534Fuß Höhe, den Tustla, Jorullo, Colima und viele andere, die jetzt zuruhen scheinen. Als Sierre del Madre oder Tepe Suenne setzt derHauptgebirgszug von Mexiko aus seine nordwestliche Richtung durchGuanaxuato fort, birgt hier die reichsten Silberminen in sich, breitet sichim Norden dieses Staates immer mehr aus, und theilt sich in dreiHauptarme, die, von vielen kleinen Gebirgszügen und abhängigen Berg-gruppen begleitet, Neü-Leon, Guabalaxara, Sonora, Chihuahua undTexas durchziehen, und ihren höchsten Punkt, den Pik der Sierra Werde,zwischen Lat. 4V° und 41° N-, immer noch eine Höbe von >>,000 Fußerreichen lassen. Unter Lat. 45° N. löst sich das Felsengebirge oder dieRocky-Mountains von der Sierra Verve ab und steigt in gerader Kettenach Nordwesten, wo sie mehrere Auslaüfer nach Osten absenden, sichnach und nach »erstächen und nach dem Polar-Ocean zu verlieren. Auchdie Felsengebirge sind dort, wo sie von Eürvpäern überstiegen wurden,von ziemlicher Höhe; ihr Anblick ist wild-romantisch, und ihre unförm-liche Gestalt, hier mit schroffen Felsenspalten und jähen Abhängen durch-brochen, dort meilenlange steile Wände bildend, Grausen erregend. Le-bende Vulkane hat man auf ihnen noch nicht gefunden, doch mehrereausgebrannte Krater. Die höchsten Punkte derselben sind: der Pik ES-pastol 10,500, der Pik James 10,790, der Pik Longs oder Bighorn12,725, der Mount Fairweather, im russischen Amerika, 13,824, und der
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