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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerika.

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22) Die Alatamaha, ebenfalls aus Georgia, und durch denZusammenfluß des Ocvnee und Oakmnlgee entstehend, das ^nneredes Staats durchströmend und in mehreren Armen durch den Alatamaha-und St. Simons-Sound mündend.

23) Den St. Mary. einen kleinen, die Grenze zwischen Georgiaund Florida bildenden Strom, welcher die Wässer des großen Oqua-sonoke-Swamps dem Ocean zuführt, und der Insel Amelia gegenübermündet.

24) Den St. John, aus Florida; - er durchströmt d,e ganze

Halbinsel Ost-Florida von Süden nach Norden, und fuhrt d«e Wassereiner Menge kleiner Seen, unter Lat. 36° L6' N. bet St. Mateo dematlantischen Meere zu. ^ .. .. ...

Das mexikanische Sattln, welches von der Sudspitze Floridas viSzur Mündung des Sabine, mit seinen Einbuchten I,t2tt engl. MeilenKüste bietet, und 24 Häfen zählt, von denen aber nur fünf bis jetztregelmäßig von Seeschiffen besucht werden, empfängt auf dreier Strecke,im Süden beginnend und nach Nord und West übergehend:

25) Den Charlotte-River, welcher zwar klein und unbedeütend,

in seinem B-cken die Wässer der swampigen Niederungen des südlichenTheils von Ost-Florida sammelt, das Wasser des Mäyaea dem Golfzuführt, und in seiner Mündung einen schönen, bis jetzt noch nicht be-nutzten Hafen bietet. ^ ,

26) Den Apa lachicola, ebenfalls aus Florida; dieser ansehnlicheFluß entspringt im Lande der Ober-Creeks, am südlichen Abfall der Aus-läufer der Alleghany-Kette, woselbst er den Namen des Chattahoocheeführt, nach Süden strömt, sich mit dem von Nordvst kommenden Fltntvereinigt, den'Namen Apalachicola annimmt und eine Menge kleinerGewässer Georgia's, Alabama'« und Florida's der Apalache-Bay zufuhrt.

27) Den Mobile, den Hauptstuß des Staates Alabama, der durchVereniigung des Alabama und Tombigbee gebildet wird, ern aus-gedehntes Flußbecken beschreibt, und in die Mobile-Bay mündet.

28) Den PaScagoula, aus dem Staate Mississippi, welcher durch

den Zusammenfluß der Cbickasawhay und Leaf gebildet rmrd, unddurch die Paöcagvula-Bay mündet. ^

2v) Den Pearl-River, welcher im Norden deS Staates M„sis-stppl, im Lande der ChoctawS entspringt, eine Menge kleiner CreerS ansich zieht, und durch drei Arme theils in den Pontchartrain-See, tdeilSln den Kanal mündet, welcher den Pvntchartrain - See mit dem SeeBorgne verbindet. ^

3«) Den Mississippi, den wichtigsten Fluß der Vereinigten Staa-ten und ganz diesen angehörend, der unter Lat. 47° 11' N. im Jtasca-See entspringt, bis Lat. 47° 50' N. nördlich strömt, von da fernen^.anf nach Süden umändert, und nach 3,166 engl. Meilen langem Laufe,nachdem er unterhalb der Mündung des Red-River den Atchafalayavon sich abgestoßen, durch drei Hauptarme, von denen der südwest-liche oder Main-Paß der bedeutendste ist, in den mexikan„chenGolf mündet. — In den Meerbusen von Mexiko entladet er, nachDarbys Berechnung, jede Stunde 1,I6S,»00.VNV Kubikfuß Wasser;lerne Geschwindigkeit beträgt eine Meile auf die Stunde, und sein Strom-gebiet, welches über 2VV Flüsse aller Gattungen zählt, verbreitet sich übervle Hälfte der Vereinigten Staaten und bewässert einen Flächenraumvon 67,767 deutschen oder 1,167,952 engl. lü Meilen. Die SchifffahrtDerghaus, Bd. VI. 3