Amerika.
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Alle Stämme gehen mehr oder minder ihrer Auflösung entgegen;d,e Pocken und der Branntwein reiben den größten Theil von ihnen auf,und die Civilisation hat nur bei einigen dieser Völkerschaften Einganggefunden und svlrde Wurzel gefaßt. Die Mehrzahl ist noch, was siefrüher war ern, nur der Jagd und dem Krieg huldigendes Volk, vollerSelbstgefühl, stolz, kühn, rachsüchtig, unermüdlich in Verfolgung ihrerFernde, und gewissenlos in Befriedigung ihrer Rache. — Krieger und* ihr Hauptbestreben, und der Männer würdig; Ackerbauund « ehzucht nur Beschäftigung für Weiber.
ist m ^ew-York, in Michigan und auf Martha's Dineyard
Bemühungen der Missionäre gelungen, einzelne Familien der' ^Earoras, Senecas und Mohawks, zu Ackerbauern zu.Vorhvs der europäischen Gesittung zu führen. Dievon K-r in der Civilisation haben unter der rothen Nasse die,
CbernkI ?o)mdes-Negierung unabhängige und selbstständige Nation deraus den s;»- und die Conföderation der Creekö (Criekö), die
Sie treiben der Muscogee, Utchees und Natchez besteht, gemacht.
Dörfern in n,, Viehzucht und Gewerbe, leben in einigen stebenzig
len, eine Gevrgia und Tennessee, haben Kirchen und Schu-
^rscheint ^livthek, eine eigene Druckerei, in welcher eine Zeitungden mit'me ' « ^ >n englischer und halb in tschirvkie Sprache geschrie-der'^ndin ^^^""eren gesetzt ist, die Caß, ein Jnoianer, für die Spracheaiiaenn!n. " "funden, und haben eine demokratische RegierungSformStaar-» die sie sich selbst, nach dem Muster der der Vereinigtengewiss» Lk"/"""'ken. Auch die Choctaws (Tschoktahs) haben bereits eineEntwirf-?^ ^ der Kultur erreicht, und erweckten durch ihre energischebarn ii/r den Neid und die Furcht ihrer anglv-amerikanischen Nach-ihnen ost Grade, daß die Bnndes-Negierung Verhandlungen mit
gen sie zur Auswanderung jenseits des Mississippi zu bewe-
hr,/:, ^ l^lhnen, in West-Arkansas auch Ländereien reservirte. — EinNach st" Vvlksschaften der Creeks, Choctaws und Cherokees sind bereitsLand neuen Lande abgezogen, andere pochen auf ihr Neckt, dasführe, Vater zu behaupten, und die Seminvles in Ost-Floridader b» F?" srft Fähren eine» wuthentbrannten Kampf gegen die Union,weise " Vereinigten Staaten bereits Millionen kostete, und, trauriger-V« . wahrscheinlich erst mit der völligen Vernichtung dieses energischenMoires enden wird.
ten 'a * Eüropäern stammende Bevölkerung der Vereinigten Staa-kratr ' obgleich frühere Reisende das Gegentheil behaupteten, eben sotistb ""d blühend, als ihre Stammverwandtschaft diesseits deS atlan-Ozeans, und bietet dieselbe Abwechslung: Größtentbeils findetund ^l»en lange, schlanke Gestalten, zum Theil 6 Fuß hoch
den E ausdrucksvollen, stark hervortretenden Zügen; im Nor-
W?st». ^°lorit frisch und weiß, in den mittleren Staaten und demvbera-t, ürvraünter, und im Süden in das gelbliche Weiß des WestindierslNeist-nL c Frauen geben sich in derselben Form; ihr Auge ist
sind b-i ""d schwarz, besonders im Süden; schön« Zähne aber
voller Geschlechtern, eine Seltenheit; die Züge sind regelmäßig,
Süden st!>d x- aber ihre» Reizen fehlt, ist Leben und Feuer; imverblübsn " Frauen zum Dickwerdeu geneigt, reifen zwar zeitiger,eürvväiA. ""L schneller. — Die Tracht beider Geschlechter ist völlig»'»»ich, ihre Speisen und Lebensart durchaus englisch, doch einfach