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Amerikanisches Staatensystem.
Nach dieser Aufstellung der Ergebnisse der physischen und technischen größte
Kultur der Bereinigten Staaten wäre es überflüssig, alle einzelne Dran- ex au
chen nochmals durchgehen zu wollen, da sie mehr als lange Abhand- Hände
lnngen den Beweis der schnellen Entwickelung jenes ersten Landes hält Z
der westlichen Hemisphäre liefern. Nur eines Erzeugnisses der physischen streben
Kultur müssen wir hier noch Erwähnung thun, des Jndigo's, einer als de
Pflanze, die früher in allen südlichen Staaten, namentlich in den Caro- gen C
lina's, stark angebaut wurde, gegenwärtig aber durch den Anbau der nisihei
Baumwolle und des Zuckers so verdrängt ist, daß, obgleich man in Speku
Louisiana, Sonth-Carolina, Georgia, Mississippi und Florida immer noch gründ
strichweise Äcker mit Indigo bestellt findet, dieser doch nicht zum zehnten amen!
Theile den Hausbedarf deckt, und jährlich 2—3««,«1!0 Pfund aus Ostin- schafft
dien und andern Ländeni eingeführt werden müssen. — Der Zukunft ist her se
übrigens der vermehrte Anbau mancher Handelspflanze vorbehalten, die reicht
mit der Zeit dem Lande außerordentlichen Segen bringen dürfte; die gen.
kleinen Anpflanzungen von Kakao und Lanille, die man in Florida ver- dern
sucht hat, das dortige Fortkommen des eüropäischen Ölbanms und der Zusan
Nopalpflanze, auf welcher sich die Kochenille erzeugt, und das Gedeihen desselb
des Theestrauches, den Bowen schon 177« nach Georgia brachte, eröff- die u
net, sowie sich die Zahl der Hände mehrt, unstreitig neue Erwerbsquellen, dem §
und die Amerikaner sind weise und betriebsam genug, alle sich bietenden viellei
Vortheile zu erkennen und zu benutzen. aber s
Kann man auch, trotz der Ausdehnung der Industrie der Union, die zu wa
Auglo-Amerikaner bis jetzt noch keine Manufakturisten nennen, so haben zu dei
sich dieselben dagegen zu einer der größten Handelö-Nativn der Welt ten S
gebildet, und können sich dreist der britische!! an die Seite stellen. — daß d
In keinem Lande der Welt beschäftigt sich eine so große Anzahl von theilte
Menschen, im Verhältniß zur Bevölkerung, mit dem Handel und der Bürg«
Schifffahrt, und in keinem andern wird das Wasser mit eben der Ver- scheu
tranlichkeit behandelt als das Land. Begünstigt durch eine mehr als berüs»
1,600 engt. Meilen lange Seeküste, durch riesenhafte Ströme und Bin- rend
neusten, bildeten sich die Amerikaner in dem kurzen Zeitraum eines hal- der st
den Jahrhunderts zu einer seefahrenden Nation, und gegenwärtig bedeckt waltn
die amerikanische Handelsflotte alle Theile des Meeres, und in allen Derer
Häfen der alten und neuen Welt findet man amerikanische Schiffe. Der gesehn
Handel der Vereinigten Staaten verschafft ihren Einwohnern nicht nur von i
einen Markt für die mit jedem Jahre zunehmenden Manufaktur- und lichste
Naturerzeügnisse, sondern bildet zugleich den rechten Arm der National- der g>
Vertheidigung; denn aus den Matrosen der Handelsschiffe werden die zur A
der Marine, und nur der Dienst auf Kaufsahreru erzieht gute Matrosen den r
für den Kriegsdienst zur See. Zwar ist die amerikanische Marine viel- komm
leicht die kleinste, die je einen so ausgedehnten Handel beschützte, doch Indio
können im Falle der Noth die Vereinigten Staaten mehr Schiffe bauen dürfn
und bemannen, als jede andere Nation, mit Ausnahme der britischen, eigen!
segelfertig machen könnte. — Der Handel der Amerikaner scheidet sich in irsten!drei Klassen, in See-, Küsten- und Binnenhandel, und in allen drei nöthij
Branchen stehen die Bewohner der Vereinigten Staaten als ebenbürtige geschn
Nebenbuhler den Briten zur Seite. Der amerikanische Kaufmann unter- das o
scheidet sich aber wesentlich von seinem Standesgenossen in Eüropa, — lars/
er ist ein Vnthusiast, der ein um so größeres Vergnügen an Unternelst keit r
mungen findet, je mehr sie mit Gefahr verknüpft sind; er wagt Vermö- an K
gen und Güter, und geht nach einem mißlungenen Geschäfte mit der Zuflu