Amerika.
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eher' größten Bereitwilligkeit an ein neues; den Geist der Erfindung bringt
ran- ex auch in seine Nechenstnbe; er entdeckt beständig neue Qnellen des
and- Handels, eröffnet neue Wege, und was scheinbar keinen Werth hat, er-
ides hält Werth und Bedeutung durch seine Regsamkeit. Immer vorwärts
chen strebend wagt er lieber Kapital und Kredit auf ein neues Unternehmen
iner als daß er einen bereits gebahnten Weg beträte, und sich mit dem mäßi-
aro- gen Gewinn seiner Mitbewerber begnügte. — Dieser Zug des amerika-
der Nischen Kaufmanns ist unstreitig die Ursache der vielen unglücklichen
n in Spekulationen und Fallimente in den Vereinigten Staaten, aber er be-
noch gründet auch seine technische Superiorität über den eüropäischen. Der
nten amerikanische Kaufmann ist ein Erfinder, kein bloßer Nachahmer; er
stin- schafft neue Quellen des Handels, statt die alten blos auszuleeren. Da-
l ist her seine Wachsamkeit und Thätigkeit. Die gewöhnliche Geschäftsroutine
die reicht nicht hin, seinen Erfolg zu sichern; er muß denken, erfinden, wa-
die gen. In Amerika wird Reichthum nicht durch kleinliches Sparen, son-
ver- dern durch große erfolgreiche Unternehmungen'erworben; — nicht durch
der Zusammenscharren von Geld, sondern durch zweckmäßige Verwendung
ihcn desselben wird das Vermögen der amerikanischen Kaufleute vermehrt, und
röff- die unerschöpflichen Hülfsqnellen des Landes öffnen der Industrie und
llen, dem Handel täglich neue Bahnen und Straßen. Die Amerikaner sind
nden vielleicht schlechtere Geldspeknlanten, als die Deütschen und Holländer,
aber sie sind unternehmendere, glücklichere Kaufleute; sie sind bereit mehrdie zu wagen, um mehr zu gewinnen, und ihr Geist wächst im Verhältniß
aben zu den mit ihren Unternehmungen verknüpften Gefahren. Die Vereinig-
Welt ten Staaten sprachen schon bei ihrer Konstitnirnng den Grundsatz aus,
!. — daß der Handel eines Landes, um zu blühen, frei sein müsse, und «r-
von theilten daher dieselben Privilegien ohne Unterschied nicht nur allen ihren
> der Bürgern, sondern auch den Fremden, die sich in irgend einer amerikani-
Ver- scheu Stadt niederlassen, oder dort Handel treiben wollten. — Hollands
als berühmter Handel sank durch die unmäßige Besteuerung desselben, wäh-
Bin- rend das Gegentheil den Handel der Amerikaner hob, und das Princip
hal- der strengsten Sparsamkeit, welches in allen Zweigen ihrer Staatsver-
deckt waltnng eingeführt ist, und die unermeßlichen innern Hülfsqnellen der
allen Vereinigten Staaten den Handel Amerika's gegen jedes ähnliche Miß-
Der geschick vollkommen sichern. — Der amerikanische Handel ist eben so frei
nur von direkten Steuern als von Monopolien; und dies sind die vorzüg-
und lichsten Ursachen seines ununterbrochenen schnellen Aufblühens, ungeachtet
onal- der gesteigerten Mitbewerbung Eüropa's. Die inneren Hülfsqnellen haben
> die znr 'Ausbreitung desselben mächtig beigetragen, und namentlich sind in
rosen den westindischen Kolonien und Süd-Amerika die Amerikaner die will-
viel- kvmmensten Kaufleute, weil sie stets bereit sind, Zucker, Kaffee, Tabak,
doch Indigo n. s. w. für Mehl, Fleisch, Butter und andere nothwendige Br-auen dsirfnisse der Westindier und Süd-Amerikaner einzuhandeln. — Für das
'chen, eigentliche Krämerhandwerk haben die Amerikaner weniger Talent, als
ch in irgend ein europäisches Volk; es fehlt ihnen die für den Kleinhandel so
drei nöthige Geduld, und sie verstehen sich schlecht auf die Kunst, ihre Waaren
wtige geschmackvoll zur Schau zu stellen. Eine Ausnahme hiervon machen die
mter- das ganze Land durchziehenden Krämer NemEnglands, die „Jankee-Ped-
i, — lars,« welche mit mündlicher Anpreisung ihrer Waaren, und an Dreistig-
rneh- reit und Zudringlichkeit Alles übertreffen. — In der Regel aus Mangel
wmö- «n Kapital und Kredit gezwungen, zu einem so mühseligen Anfang ihre
t der Zuflucht zu nehmen, sehnen sie sich ungeduldig nach einer Erweiterung
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