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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerikanisches Staatensystem.

zu erlangen, ein neues Vaterland suchten, ihre Unterhaltung nicht i«theatralischen Belustigungen gefunden haben werten, verstehe sich vonselbst, und doch war es gerade in Boston, dem Sitz des Puritanismuö,wo 1750 die erste theatralische Vorstellung gegeben wurde, bei welcheraber solche Unordnungen vorfielen, daß augenblieklich alle Schauspieledurch ein Gesetz verboten wurden; die folgenden Legislaturen bestätigendas Gesetz und erst als nach Jahren die öffentliche Meinung wechselte,wurde ein regelmäßiges Theater in Boston zu gründen erlaubt. 1758trat eine wandernde Truppe unter David Dauglas Leitung zuerst inNew-Dork, in einer von Segeltuch ausgerichteten Bude auf, und 1762wurde zu Prvvidence das erste Schauspiel in Ren-England aufgeführt.Ständige Theater wurden aber erst nach dem Frieden errichtet, und zwardas erste in Rew-Dork, das zweite I7!>3 zu Boston, und das dritte zuPhiladelphia; seit jener Zeit wurden in allen großen Städten Schau-spielhäuser etabliri, und Rew-V»rk allein zählt deren fünf. Das erstein Amerika geschriebene Schauspiel war „tlm piinoe otpartiiia,Uroma« Oarltraz (1765)," was nie zur Ausführung kam, und ohne allenWerth ist; das nächste war: Oissapoiiitmoiitior tim d'orve »i Orestistit^,.1. (1767 und I7V6), eine komische Oper; — in Boston

wurden während der Revolution mehrere Possen und Schauspiele von denPatrioten herausgegeben und auch zur Ausführung gebracht, von denendie Besten: »tlm .Vstulatein-, a Habest;- Hz,- i5I,>. VVairon (1773)," —tlie Orous (>775)," — tlr« Ijlaoklmasts, — und „tlm älmle^ Vssemlstz-,"waren; sie verschwanden indeß mit den Ursachen, durch welche sie her-vorgerufen wurden. Der erste regelmäßige Thearerschriststeller Ameri-ka's war William Dnntep, der Gründer des New-Aorker Theaters, derseine Laufbahn mit „tl>e ballier ot'a» aistz- Otiilst," 1788, eröffnete, undzwischen 40 und 5U Piecen verfaßte und übersetzte, die g, ößtentheils einegünstige Aufnahme fanden; sein letztes Werk ist die „llistorz? vt' tde-Vmeriesii Hieatre (?> em - Voi le 1832);" gegenwärtig genießt er alSHistorienmaler einen nicht unbedeutenden Ruf — Ihm folgte Mrs.Warren, die Vers. deö „tVstulateur und «I»e Orous," mit noch zweiTragödien; Thomas P. Lathy (1860) mit „üetzaratio,,;" David Everettmit „DaranirelC. G. Jngersa», jetzt einer der berühmteste» Juristen,mit „bsslrvi anst kl^iva," und „stuliaii;" W. Jvnes; W. C White undJames R. Baker, welcher Letzterer Vieles fnr's Theater schrieb, unddessen „iVlarmivn" und 8up«i8tit>on" ächt poetisch find.

Gedichte und Poesien lieferten schon die ersten Jahre der An-siedelung. Das erste politische Werk (8 1640) war eine methrisctssÜbersetzung der „Psalms, tartlre use, estikeation anst oomtort ol tli«8aints^ Lliot, ^Velste anst älatlier, welche bis zum Jahre 1722 zwan-zig Auslagen erlebte. — Mrs. Anne Bradstreet veröffentlichte 1642 eine»Band Geeichte, worunter mehrere ausgezeichnete; P. Folger, von Ra»-tueket, FranklinS Großvater, schrieb I.ovleinA-Olas f«r tlre Piw^(1676), und diese Werke, so wie WiggleSworths „Da^ ok voain," schö-nen den ganzen Kolonial.Parnaß deö fiebenzehnten Jahrhunderts gebil-det zu haben. Das achtzehnte Jahrhundert brachte, unter einer Mengewerthlosen Geklingels von John Adams (1745), Th. Godfrey (1765)und W- Livingston (1447), Trumbnlls Mc Fingal. 1775, welches einigedreißig Auflage» erlebte; Frenean's Gedichte, und mehrere epische Ge-dichte von Dwight, Greenfield Hill, und Joel Barlaw, dessen „Öl»'«'löiast" noch jetzt in neuen Auflagen erscheint, und die neuere Zeit biete