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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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189
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Amerika.

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als Dichter: Allsten, Pierpant, Paulding, Sands, Hillhanfe, Percival,Halleik, Wilcor, Brainard, Bayant, Dana, Spargue, Wittes und vieleAndere, welche größtentheils günstige Aufnahme fanden.

Die Fortschritte der Amerikaner in nützlichen Künsten war übrigensbisher größer, als in eigentlichen Wissenschaften, obgleich sie auch inletzteren, wenn man die kurze Zeit ihres Wirkens betrachtet, Außeror-dentliches geleistet haben. Den Naturwissenschaften widmeten siefrüher nur wenig Aufmerksamkeit, obgleich sie sich buchstäblich in einerneuen Welt befanden, und der Mathemathik und Physik als eignen Lehr-fächern, erst 1724 auf Harvards-, und William und Henry-College eineProfessur widmeten, deren sich „Aales College" erst 1770 erfreuen konnte.— Logan, Godfrey (der Erfinder des Quadranten), Riltenhause, Frank-lin und Rnmford, alles berühmte amerikanische Physiker und Mathema-tiker, haben sich selbst gebildet. Im Laufe dieses Jahrhunderts abernahmen wissenschaftliche Studien einen höheren Aufschwung, und die Li-teratur derselben wurde außerordentlich bereichert. — Mineralogie wirdmit vielem Eifer ftndirt, und Clevelands, Moclnre's und Hitchcvck'sWerke verdienen ihrer Gediegenheit wegen vorzügliches Lob, und alsBotaniker und Zoologen lieferten Elliot, Bigelaw, Barton, Nuttall,Gvtman, Wilson, Donaparte, Conrad, Sheperd, Say und Audntvn aus-gezeichnete Werke. Unter den Mathematikern steht gegenwärtig Bow-ditch, der Uebersetzer und Commentatvr von Laplace, obenan, und Sil-liman greift mit seinem .louiiml of Heikiius anst ^rts (seit 1818), tiefin's wissenschaftlich-gewerbliche Leben ein.

Die Hauptverbreiker alles wissenschaftlichen und politischen Strebendin Amerika sind übrigens die Zeitungen, deren Zahl, inclusive der Jour-nale, sich gegenwärtig auf 2000 belauft. Die Masse der durch diesenMächtigen Hebel der Civilisation verbreiteten nützlichen Kenntnisse ist inder That ungeheuer und obschon keine besondere Gelehrsamkeit die Zunftder Zeitungsschreiber auszeichnet, so ist doch gesunder Menschenverstandeine Hauptcharakteristik einer amerikanischen Zeitung. Die Verbreitungder Zeitungen in den Vereinigten Staaten übersteigt alle Grenzen derEinbildung und wird durch das billige, für Zeitungen herabgesetzte Post-porto täglich noch mehr befördert. — Jede Zeitung nämlich, welche nichtaus dem Staate hinausgesandt wird, i» welchem sie erscheint, oder we-uigstenS nicht hundert Meilen über feine Grenze, zahlt nur einen Cent(4 Pfennige oder 1'/- Kreuzer), und wenn sie weiter als hundert Meilengeht, nie mehr als l'/- Cents Porto, und man hat sogar vorgeschlagen,das Zeitunasporto gänzlich aufzuheben. — Die erste amerikanische Zei-tung „«Ire Dosioii ?iorv8 lütter," erschien in Boston, im Jahre 1704.Die ,.l)o8ton OariStte" folgte im Jahre 17l9 und beinahe zu gleicherHest wurde „tim ^murioun Dloiouiz'" in Philadelphia herans-

9A1el-en. I» New-Dork erschien die erste Zeitung 1725, und von dieserA"t an verbreiteten sich die Tageblätter über alle Theile der britischenKolonien. Alle diese Zeitungen waren einer strengen Censur unterwor-welche bis zum Jahre 1755 dauerte, aber dann, ohne gesetzlicheWiderrufung, als den Sitten des Volkes zuwider, aufgegeben wurde. —Jahre 1775 bestanden 37; 1801: 203; 1810: 359; 1828: 851;834: 1265, und >842: 1,983 Zeitungen, von denen 187 täglich, die"der,, zwei-, drei- und viermal wöchentlich und ein Drittel derselbeni wöchentlich erschienen. — Wissenschaftliche periodische ZeitschriftenMonats- und Vierteljahrsheften sind ehenfalls in großer Menge