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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerika.

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denn sie sind sämmtlich vortreffliche Schützen, und besitzen die Gewandt-heit der geübtesten Jäger. Sie bilden eine Macht, welche, hundertmalgeschlagen, sich hundertmal wieder vereinigen könnte, denn sie sind vondemselben Geiste beseelt, welcher ihr Vaterland in's Leben rief, und sindselbst die Bürger dieses Landes. — Das Milizsystem schmeichelte ihrermilitärischen Neigung, ohne sie den Kosten und Gefahren eines stehendenHeeres auszusetzen, und öffnet dem Ehrgeiz der Einzelnen eine hinläng-liche und unschädliche Nahrung. Die Schwäche Vieler, militärische Aus-zeichnung zu genießen, ist völlig harmlos; die Titel „Kapitän, Major,Oberst," und selbst „General," werden nach allen Seiten herumgeworfen;aber da sie ohne Unterschied dem einen wie dem andern beigelegt wer-den, so liegt darin keine besondere Auszeichnung. Was übrigens die be-sondere Fähigkeit der Milizen der einzelnen Theile der Union zum Sol-datendienste betrifft, so kann man mit Sicherheit annehmen, daß im Falleines Krieges die nördlichen und östlichen Staaten die besten Truppenim europäischen Sinne liefern würden, die südlichen Staaten die ritter-lich Tapfersten, und der Westen eine eigene Art riesenhafter Krieger, mitdem Muthe und der Ausdauer der Indianer, wie der letzte Seminolen-krieg wiederum bewiesen hat.

Die Zahl derMilizen belaüft sich gegenwärtig auf 1,711,342 Mann;1835 betrug dieselbe 1,308,047; und 1842: 1,668.387 Mann. — Nachden einzelnen Staaten waren die Milizen im Anfang 1844 folgender-maßen vertheilt: