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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerikanisches Staatensystem.

der Meeresküste 148 Meilen; der Flächeninhalt 8,528 engl. m Meilenoder 5,457,928 Acres. Das Land bildet eine Küsienterrasse; die See-küste ist eine sandige, angeschwemmte Fläche; der nördliche Theil desStaats ist hügelig und bergig; der mittlere bietet angenehme Anhöhen-Die South-Mountains, zwei Bergkette», von denen die südliche die Cus-hetung- und Schulys-Berge, die nördliche, welche sich nach New-Aork zuerhöht, die Savangunk-Berge benannt werden, durchstreifen den worden-Das Land in diesen Gebirgen besteht anö einer rothen Sandsteinlageund hat einen ziemlich starken Boden, der sich vorzüglich znm Wiesenbaueignet. Längs der Ostseite des Delaware ist alles ausgeschwemmter Bo-den und sandig, und bei Hackensack zieht sich eine 50 Meilen lange und4 Meilen breite feüchte Niederung herab, in welcher Wolken von Mns-kiten Hansen. Das Land ist gut bewässert; der Delaware bildet im W-die Grenze; der Rariton durchströmt den Norden und bildet im NO-die nach ibm benannte Bay; der Hactensack, welcher lü Meilen auf-wärts schiffbar ist, mündet in die Newark-Bay, und in dieselbe derschnellströmende Passaik, welcher bei Palterson einen 70 Fuß hoben Fallbeschreibt; unbedeütender sind der Mnllicuö, der Great Egg Harbonr,der Mutetgung und der Manasqnam Creek. Die bedeütenbsten Bayensind die Delaware-, Amboy- oder Rariton- und Newark-Bay. — DasKlima ähnelt dem von New-Aork; im N. ist die Witterung heiter undbeständig, aber der Winter sehr kalt; im S. und O. die Witterungschnell wechselnd und der «Sommer beiß und schwül. — Ackerbau undViehzucht, Manufakturen und Handel sind die Hauptnahrnngszweige derEinwohner. Weizen, Roggen, Mais, Gerste, Hafer, Kartoffeln undBataten werden am häufigsten genant. Im Oberlands hat man herr-liche Grasländereien und die Marschwiesen längs der Küste unterstützendie Viehzucht außerordentlich. Der Garten- und Obstbau wird schwunk-haft betrieben, und New-Jersey bringt nngemein vielen Cider zuMMarkte. — Das Oberland ist noch mit bedeütenden Waldungen bedeckt;Eichen kommen daselbst am häufigsten vor, und die tzuereus ooooineaerreicht daselbst oft eine Höhe von 80, und einen Durchmesser von 3 bis4 Fuß. Nnßbaüme verschiedener Art, Kastanien, Ahornbaüme, Hain-buchen, Tnlpenbaüme, Ulmen und Linden finden sich überall im Ober-lande; auf der östlichen Küste meist Nadelholz, besonders schwarze Fich-ten ; weiße Cedern aber überall in den Cederswamps am Passaik undHackensack, im SW. des Staats, wo auch die schmalblättrige Magnolieund die Cypresse ihren Lieblingsausenthalt hat. — Wild ist wenig mehrvorhanden: Biber, Hirsche und Rehe sind fast ganz ausgerottet; Ka-guare, Wölfe und Bären sind äußerst selten geworden, und nur Wasch-bären, Beütelthiere, Füchse, Marder, Jltiye, Hase» und Eichhörnchensind noch in Menge vorhanden; wildes Geflügel ist haüfig, und Trut-hühner, Rebhühner, Tauben, Fasanen und Enten in alle» Theilen desLandes zu finden. — An Mineralien ist New-Jersey reich; Eisen, vor-züglich Magneteisenstein, findet man in 10 — 12 Fuß mächtigen Lagern)ebenso Naseneisenstein in unglaublicher Menge; Kupfer an der Newark-Bay, Blei bei Trenton, und ein reiches Kohlenlager am Rariton. 7 "Hochöfen und Eisenhämmer sind überall errichtet, und Stein- und Schie-ferbrüche in verschiedenen Theilen des Landes eröffnet.

Der Kunst- und Gewerbfleiß ist in regem Fortschreiten begriffen!Wollen- und Baumwollenmauufakturen sind in großer Anzahl vorban-den; Gerbereien, Ledermanufakturen, Pulvermühlen, Glashütten, Ö'-'