Amerika.
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Mehl-, Schneide-, Walk- und Chvkoladen-Mnhlen sind in allen Theilendes Landes zu finden. — Der Handel des Staats ist ziemlich lebhaft,doch grvßkenlheiis von dem in New-Iork v-rflvchken; die Ausfuhrartikelbestehen in Mehl, Leinsamen, Bau- und Stabholz, Brettern, Schindeln,Salzfleisch, Mastvieh, Schafen, Eisen, Lederwaaren, Blech und Nageln,und von Newark aus auch noch in Cider, der im Lande in außerordentlicherMenge bereitet wird. Der Binnen- und Transit»-Handel wird durch 2Kanäle und 3 Eisenbahnen bedeutend unterstützt, und 24 Banken, dieauf ein Kapital von 6,575,000 D. basirt sind, tragen nicht wenig zumWohlstand des Landes bei.
Die Zahl der Einwohner belauft sich gegenwärtig auf 373,306, wo-runter 674 Sklaven und 21,044 freie Farbige, und zwar, dem Geschlechtenach, aus: 177,055 Weißen männliche», und 174,533 Weißen weiblichenGeschlechts; 303 männlichen und 731 weibliche» Sklaven, und 40,780freien Farbigen männlichen und 10,264 weiblichen Geschlechts. Der Be-schäftigung »ach waren 266 im Bergbau, 56,701 im Landban, 2,283 imHandel, 27,004 in Manufakturen und Gewerbe», 1,143 in der See-schifffahrt, 1,625 in der Fluß- und Kanalschifffahrt, und 1,627 im ge-lehrten Fach bethätigt. Die ersten Ansiedler waren Schweden, und de-ren Nachkommen wohnen noch in den Bezirken von Salem, Gloucesterund Cnmberland; ihnen folgten Holländer, deren Nachkommen den nörd-lichen Theil des StaatS bewohnen; Deutsche siedelien sich zwischen Tien-tvn und New-Dvrk an, und ihnen folgten Engländer. Schotten undEinwanderer aus den Neu-England-Staaten, deren Nachkommen jetztgrvßteutheilö die Bevölkerung des Landes bilden. — Auch hier haben dieBekenner aller Sekten gleiche Rechte; die zahlreichsten Glaubensgenossenhaben die Presbyierianei, welche 100 Kirchen und 105 Geistliche besitzen;die holländisch Refvrmirken haben 48 Kirchen und 42 Prediger, dieEpiskopalen 35, die Baptisten 6!, die Methodisten 64 Geistliche undfast zweimal so viel Kongregationen, die Freunde 67 Versammlungen,und die römischen Katholiken 4 Priester; andere Sekten sind zwar auchvorbanden, haben aber nur eine oder zwei Kirchen. In fast allen Kan-tons sind Bibel-, Missions- und Mäßigkeitegesellschaften, und jede dichtangesiedelte Nachbarschaft hat ihre Sonntageschule. Dem Unterricht derJugend wird große Aufmerksamkeit gewidmet; der Schnlfond beträgtgegenwärtig 344,405 D. 63 Cts.; für Volksschulen werden aus Staats-kassen jährlich 30.000 D. beigesteuert, und jeder Kanton ist berechtigt,für jeden Dollar, den er für Schulzwecke vom Staate empfängt, I'/, D.für gleiche Zwecke durch eine Taxe zu erheben. — Universitäten undColleges sind drei im Staate, mit 443 Studenten; Akademien »nd la-teinische Schulen 66, mit 3,027 Studenten, und Volksschulen 1,207, mit52,583 Schülern.
Die gesetzgebende Gewalt in New-Jersey ist in den Händen einesGouverneurs, eines Raths von 18, und einer Assembly von 58 Mit-gliedern. Die Mitglieder der Assembly werden von den stimmberechtigtenBürgern jährlich erwählt, und müssen, um wählbar zu sein, ein Neal-vder Personalvermögen von 500 Pfund besitzen; um Mitglied des Rathswerden, ist ein Vermögen von 1,000 Pfund erforderlich. Der Gou-verneur wird vom Rathe und der Assembly durch Ballvttement erwählt,und ist zugleich Präsident des Raths und Staatskanzler. — Die Richterdes Obergerichts werden auf sieben, die der Untergerichte aller Art, derGeneralanwalt und der Staatssekretär auf fünf, der Schatzmeister auf