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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerika.

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der Westen folgt seit den letzten 20 Jahren eifrig nach, doch noch immerwarten bort meilenlange Strecken auf thätige Ansiedler. — Unter denErzeugnissen bes Ackerbaues stehen Weizen, Roggen, Mais, Gerste,Hafer, Buchweizen, Hanf, Hopfen, Flachs und Tabak obenan; Obstwird in großer Menge gewonnen; die Viehzucht ist ausgezeichnet; dieWaldungen, in denen sämmtliche Baumarten Nvrd-Amerika's ihre Re-präsentanten finden, liefern köstliches Bau- und Nutzholz. Der Bergbauwird auf Eisen, Steinkohlen und Blei betrieben. Eisen findet man inallen Theilen des Landes und die Eisenproduktion ist in's Unglaublichegestiegen; Kohlen findet man bei Pittsburg, am Lehigh, am Schuylkiltund zu Lackawana. Bis zum Jahre >818 hatten die Kohlenlager amSchuylkill und Lehigh fast keinen Werth, da man keine Verbindungs-wege zu irgend einem Markte hatte, seit jener Zeit aber find durch dieVerwendung bedeutender Kapitale Kanäle und Eisenbahnen geschaffenworden, werthloseö Gestein erhielt bedeutenden Werth, und Pennsylva-nia, dessen Kohlengruben 1820 erst 365 Tonnen im Markt brachten, lie-ferte 1830 bereits 173,734, im Jahre 1835: 487,011 und 1840: 763,521Tonnen Steinkohlen zum Verkauf. — Marmor- und Kalkbrüche sindhäufig; Gyps in bedeutender Menge in verschiedenen Theilen des Lan-des; Steinöl am Oil-Creek, im Kanton Crawsvrd — Manufakturen,Fabriken und Gewerbe find im Aufschwünge. — Der Küstenhandel mitden benachbarten Staaten ist bedeutend und verfuhrt Weizen, Mehl,Pökelfleisch und Eisen, wogegen er aus dem Norden: Thran, Sperma-"ti, Fische, Käse u. s. w^, aus dem Süden hingegen: Theer, Harz,Terpertin, Baumwolle, Tabak, Reis und Holz in's Land zieht. DieAusfuhr nach überseeischen Häfen von Landesprodukten ist sehr bedeü-^nd, und der Landhandcl mit auswärtigen Erzeugnissen steht dem vonRew-Aork nur wenig nach.

Die Einwohner bestehen zur Halste aus Deutschen und deren Nach-kommen, zum vierten Theil aus Engländern und der Nest aus Schot-en, Iren, Holländern, Schweden n. s. w. — Die Zahl derselben belaufti'ch gegenwärtig auf 1,724,033, von denen 008,744 den östlichen und^5,280 den westlichen Distrikt bewohnen. — Im östlichen Distrikt zählt

„ach oem Geschlecht: 431,578 Weiße männlichen und 430,214 Weißeweiblichen Geschlechts, und an freien Farbigen: 17,638 Männliche und,.0>28i Weibliche; im westlichen Distrikt dagegen: 413, >02 Weiße männ-Uchei, und 302,131 Weiße weiblichen Geschlechts, und an freien Farbi-»EN: 5,114 Männliche und 4,821 Weibliche. — Der Beschäftigung nach!'"d im östlichen Distrikt 1,022 Personen im Bergbau; 70,882 in der'-andwirthschaft; 11,300 im Handel; 68,266 in Manufakturen und Ge-?"ben; 1,675 in der Seeschifffahrt; 2,202 in der Kanal- und Flttßschiff-l'n t>' und 4,068 im gelehrten Fach; — im westlichen hingegen: 2,681-"Bergbau; 127,651 in der Landwirthschaft; 4 020 im Handel; 37,617v Manufakturen und Gewerben; 140 in der Seescbifffahit; 1,740 in^Ainal- und Flußschifffahrt und 2,638 im gelehrten Fach bethätigt.s.>. Man findet unter ihnen die Bekenner aller Sekten und der SektenQn"« ""hr als in irgend einem andern Staate. Preebyterianer und47 ^ 6"d die zahlreichsten Glaubensgenossen; erstere haben 3 Synoden,

So ""d 337 Prediger, letztere 150 Versammlnngshaüjer und

tk> "'aten. Die Methvdisten-Episkvpalen haben 252 Prediger; die Lu-iLn"»" Kirchen und nur 106 Prediger; die Deütsch-Reformiiten

Kirchen und nur 72 Geistliche; die Baptisten 13 Associationen, 157«». vi. 18