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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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304
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Amerikanisches Staatensystem.

Seegeschäfte gemacht werden können. Die Stadt ist regelmäßig gebaut,die Straßen aber nicht gepflastert; sie besitzt l Ratbbaus, 2 Marklhaü-ser, 8 Kirchen, i Synagoge, 1 Börse, 5 Banken, 1 Tbeater, I Armen-bauS, I Seebospital, 1,381 Häuser und I4 2II Einwobner, die sich mei-stens von Handwerken, Handel und Schifffahit nähren. — Augusta,an der Savannah, unterhalb der Fälle, und mit dem gegenüber, inSouth-Caroliua liegenden Hamburg durch eine Brücke verbunden, mit730 Haüsern, 4 Kirchen, I Rathbaus, I Gefängniß, 2 Banken und7,800 Einwohnern, die bedeütenden Binnenhandel und Transitohandelmit Savannah treiben. — Darien, an der Mündung der Alatamaha,mit 500 Haüsern und 4,910 Einwohnern.

Im nordwestlichen Theile des Staats und theils noch in Tennesseeund Alabama, liegt das Land der Cherokees, welches 7,SKV, undweiter südlich, zwischen dem Flint und Ehattahouchee, das Land derCreeks, welches 6,2>3 Qnadratmeilen Flächenraum umfaßt. Es ist einherrlicher, reicher Landstrich, enthält die Goldregion Georgia'S und wurdeseit 1832 und 1833 von den Georgianern usurpirc, und die Indianer,deren gegenwärtig kaum noch 15,000 von beiden Völkerschaften in New-Echota, der indianischen Hauptstadt, in Nickajak, Roßville, Wi-caser, Carmel, Bans, Spring-Place und Barnard leben, nachfortwährenden Kämpfen zur Auswanderung gezwungen.

17. Das Gebiet Florida.

Florida, der südlichste Theil der Bereinigten Staaten, dessen östlicheHälfte sich i» einer große» Halbinsel, früher Tegeste genannt, zwischendem atlantischen Meere und dem Golfe von Mexiko, bis nahe nachCuba hinunter zieht, und dessen westliche Hälfte längs der Nordküstedes mexikanischen Meerbusens, vom Suwanee bis zur Mündung des Per-dido streicht, ist bis jetzt noch Gebiet der Union; liegt zwischen Lat. 24°54' und 31° N. und zwischen Lvng. 2° 5' und 10° 40' W., wird im N-von Alabama und Georgia, im O. vom Ocean und dem Kanal von Ba-hama, im S. vom Kanal von Florida nnd dem mexikanischen Golfe,und im W. von letzterem und Alabama begrenzt; bat von S. nacheine Ausdehnung von 30k, von O. nach W. von 328 Meilen und um-faßt einen Flächenraum von 55,135 Quadratmeilen oder 35 , 286,720 Acres-

Das Land ist im Allgemeinen flach und sandig; unbedeülende Hügelund Erhöhungen ziehen sich durch die Mitte der Halbinsel bis Lat. 28N. herab, wo sie sich völlig verflächen. Kleine Flußbügel (UlrM), durch-gängig aus Lagen von Muschelkalk und angeschwemmtem Lande beste-hend, begrenzen fast alle Flüsse des Landes, dessen Boden man in vieeKlassen, in Savannen, Fichtenland, Hammvctländereien und SwaMp°oder Sümpfe, scheidet. Die besten und reichsten Landstriche befinden sis-llängs den Ufern der Flüsse, doch sind sie, bis auf die Bluffs, fast durch-gehend Ueberschwemmungen ausgesetzt. Die Flüsse sind ansehnlicher alsman nach der niedern Lage des Landes vermntben sollte: derSt. Marv-welcher die Grenze von Georgia bildet, der St. Mark, Oketokonne, Nal-sau und Suwaney, vor allen aber der St. John, welcher gegen 3 l>oMeilen lang ist und auf seinem Laufe mehrere bedeütende Seen,Mayaco-, Monroe- und Georgensee bildet, der Apalachicola, der Pe-dido, Escambia, Jndian und Conecuh sind nicht unbedeütende Ström-'Die Ostküste bildet, außer dem Hafen von St. Augustine, der Matanz«'