Amerika.
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errichten, und sehten fast 20 Jahre lang auf eigene Gefahr den Krieg mitden Indianern fort. 1774 gründeten neue Massen von Ansiedlern, unterdem Schutze Carolina's, eine Kolonie an der Wattiga, die zwar eben-falls viel von den Indianern zu leiden hatte, mit den älteren Ansiedlernaber 1776 durch einen allgemeinen Angriff die Cbervkeeö demüthigte undverdrängte. Bald war nun das Land mit Niederlassungen überzogen,Und wuchs empor als ein mächtiger Staat; 179« trat North-Carolinaden ganzen Landstrich an die Union ab, und 1796 wurde ter,eibe a>Sselbstständiger Staat in die Union aufgenommen, und erhielt seinen Na-men nach dem ihn durchschneidenden Haupkstrom.
Tennessee liegt zwischen Lac. 35° und 36° 40' N., und zwischen Long.4° 16' und >3° 14' W , wird im N. von Kentucky und Virginia, imO. von North-Carolina, im S. von Georgia, Alabama und Mississippi,Und im W. von Arkansas und Missouri begrenzt; hat von N. nach S.eine Ausdehnung von 102, von O. nach W. von 420 Meilen, und um-faßt einen Fiächenranm von 40,200 lüMeilen oder 25,728,000 AcreS.
Die Gestaltung des Landes ist außerordentlich maniiigfalug; —das Cumberlanogebirge, welches von Kentucky unter Lat. 36° 30' N.herrinlritt, trennt das Land in zwei natürliche Abtheilungen, in Ost-nud West-Tennessee, erhebt sich aber nur an wenig Punkten über 2,<>00,und resp. 2,400 Fuß, und bietet eine Menge Tafelland von ziemlicherAusdehnung und verhältuißmäßig gleicher Fläche. Den Nordoften durch-streichen die Powell- und Clinch-Mountains; den Osten durchziehen ver-schiedene Ketten und Auslaüfer des Alleghany-Gebirges, die unter denNamen der Stvny-, Jellow-, Jron-, Bald- und Unaka-Monntains dieGrenzgebirge von North-Carolina bilden. Der mutiere Theil des Lan-des ist hügelig, der Westen aber sanft gewellt und mit ausgedehntenFlächen abwechselnd. Im östlichen Theile und auf den Gebirgen ist derBoden dürftig, doch mit vielen üppigen Thälern unkermischt; besser imMittleren Tbeile, durchgehende fruchtbar aber in West-Teunessee, woreiche Dammerde das ganze Land bedeckt. — Der Staat ist trefflich be-wässert und bietet einen Überfluß der herrlichsten Quellen. Der Missis-sippi bildet die westliche Grenze und empfängt aus dem Staate denDoivn, Wolf, Forked-Deer und Big Hatchi«; der Tennessee ist derHauplstrom des Landes, wird durch den Clinch, Holston, Nolatchuky,ssreuch, Broad und Tellico gebildet, und durch den Hiwassee, Cvicomago,Beaver und Santy vom Süden, vom Norden aber durst» den Fiint,Elk, Bnffalo uud Duck verstärkt, und strömt durch Kentucky. um sich
mit dem Obio zu vereinigen. Der Cumberland ist der zweite großeStrom Tennessee's, bis Nashville für Dampfschiffe fahrbar, und verstärktsich im Staate durch den Caney, Stoney, Harpeth uud Red. — Da»?uima ist vortrefflich; in den Gebirgen ist die Luft rein und gesund;
mittleren Theile gemäßigt und angenehm, und im westlichen derSommer heiß und der Winter mild.
Die Landwirthschaft ist die HaupterwerbSquelle Tennessee's; derAckerbau gebt hier mit dem Plantagenbau Hand in Hand, uud im We-sikn und Süden ganz in letzteren über. Der erstere liefert Weizen,^>ais, Roggen, Gerste, Hafer, Flachs und Hanf; der letztere Reis,^mumwolle, Tabak und etwas Indigo. Der Gartenbau wird hier eben-mus als Feldbau betrieben; Obst gedeiht vortrefflich und wird in Mengem — Die Flußwiesen haben herrlichen Graswuchs und unterstützen^ -Viehzucht außerordentlich; man hält groß« Riuderheerden und noch