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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerikanisches Staatenspstem.

mehr Schwein«, die sich selbst überlassen, in den Wäldern in's Unglaub«licke vermehren. — Die südlichen und östlichen Theile des Landes sindnoch größtenkheils dichter Wald, und bieten alle amerikanischen Baum-arten in riesiaen Formen. Die Niederungen sind mit dichtem, gegen 20Fuß hohem Rohre bekleidet, in welchem, namentlich nach dem Missis-sippi zu, eine Menge von Naubtbieren und Nothwild sichern Schutz fin-den. Geflügel aller Art ist in Menge vorhanden; die Flüsse sind außer-ordentlich fischreich, und an «schlangen, Fröschen, Eidechsen und Land-schildkröten ist ebenfalls kein Mangel. — An Mineralien ist das Landsehr reich, und Eisen, Blei, Alaun, Kalk, Marmor, Salpeter und Salzwerden schon in Menge gewonnen, und im Unakagebirge und im DistriktHiwassee auf Gold gebaut. — Der Knnstfleiß ist bis jetzt noch von kei-ner Bedeütung, schreitet aber sicheren Schrittes vorwärts: Eisenwerke,Salpeterhütten, Vitriolsiedereien. Branntweinbrennereien, Papiermühlen,Gerbereien, Pulvermühlen, Glaubersalzhütte», Seilereien, Baumwoll-und Hanfspinnereien sind bis jetzt die vorzüglichsten Manufakturen desLandes. Ahornzucker wird in Menge gewonnen, und der Schiffbau,namentlich der der Dampfschiffe, nimmt mit jedem Jahre überhand. —Der Handel des Staats hat seit Einführung der Dampfschiffe bedeütendzugenommen. Die Ausfuhren geben größtentbeils über New - Orleansund bestehen nur in Landesprodukten, deren Werth im Jahre 1841 auf7,648,508 D. geschätzt wurde, und in 138,515 Ballen Baumwolle, i»6,218 Oxthoft Tabak, in Guß- und Stabeisen, Getreide, lebendem Dreh,Salzfleisch und Mehl bestanden, — 18 Banken, mehrere Eisenbahnenund Flußoerbindungen unterstützen den Handel außerordentlich und tra-gen »»gemein zum Wohlstand des Landes bei.

Die Bewohner Tennessee's stammen größtenteils aus den beidenCarvlina's und Virginia, zu denen sich später Einwanderer aus ander»Gegenden der Union, aus Deütschlaud, Großbritannien und der Schwellgesellten. Die Zahl derselben belaüft sich nach dem letzten Census auf828,218, worunter 5,524 freie Farbige und 183,859 Sklaven. — Manfindet hier die Bekenner aller religiösen Sekten; am zahlreichsten sinddie Baptisten, mit 434 Kirchen und 294 Predigern, die Methodisten, mit146 wandernden Geistlichen, und die Presbyterianer, mit 138 Kirche»und 111 Predigern, die Episkopalen, mit 16 Geistlichen; die Cumber-land-PreSbyterianer sind ebenfalls sehr zahlreich, die Lutheraner, Freünde,Christianer, Katholiken, Unitarier u. s. w. haben aber nur einzelne Kir*chen im Staate. Für den öffentlichen Unterricht ist sehr gesorgt; derSchulfond belaüft sich gegenwärtig auf 592,318 D. Für Akademien n»dhöhere Lehranstalten hat der Staat im Ganzen 188,888 Acres Land, undin jedem Kanton 1.588 D. angewiesen. An Unterrichlsanstalten allerArt bestehen gegenwärtig:

Universitäten und Colleges . . .Zahl der Studenten in denselben .Akademien und lateinische SchulenZahl der Studenten in denselben .Elementar- und Volksschulen . .Zahl der Schüler in denselbenZahl der Schüler, die auf Staatskunterrichtet werden.

Ost-Distrikt.

Mittel.Distritt.

West-Dlflr

. .

5

3

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268

232

>—

24

88

48

862

3,156

1,521

262

448

273

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5,864

12,716

6,579

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