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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerika.

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8 Kirchen, I College, 3 Banken, 1 Marine-Hospital, mehrere Baum-wvllenmanufakturen, Eisengießereien, 6 Dampfmühlen, 1,642 HäusernUnd 21,210 Einwohnern, die den ansehnlichste» Handel am ganzen Obiobetreiben. — Shippingport, unterhalb der Stromschnellen des Ohio,an der Mündung des Kanals, wo gewöhnlich die aufwärts bestimmtenSchiffe anlegen. — Maysville, am Ohio, 60 Meilen oberhalb Cin-cinnati, mit l Nathhaus, 6 Kirchen, 2 Banken, 43V Häusern und 2,74lEinwohnern, die einen ansehnlichen Transithandel mit dem Osten unter-halten.

24. Der Staat Ohio.

Der blühende Staat Ohio, welcher seinen Namen von dem „schönenFlusse« (indianisch: Ohio) erhielt, der seine südliche Grenze bildet, warden Eüropäern zwar schon 1680 bekannt, doch erst 1787 wurden daselbstNiederlassungen am Mnskingum begonnen, in demselben Jahre das Landvom Kongreß zn einem Distrikt erhoben, und 1802, bis wohin sich durchEinwanderung die Volkszahl bedeutend vermehrt hatte, das nordwest-liche Gebiet von demselben geschieden und Ohio als selbststäntiger Staatin die Union aufgenommen.

Ohio liegt zwischen Lat. 38° 20' und 41° 58' N. und zwischen Long.3° 32' und 7° 44' W., wird im N. von Michigan und dem Erie-See,im O. von Pennsylvania, im SO. von Virginia, im S. von Kentuckyund im W. von Jntiaua begrenzt, hat von N. nach S. eine Ausdeh-nung von 204, von O. nach W. von 210 Meilen, und umfaßt, nachMeiner Berechnung, einen Flächenraum von 30,750 Quadrutmeilen oder25,440,060 Acres, nach den Angabe» des Landamts aber von 40,150Duadratmeilen.

Die Gestallung des Landes ist abwechselnd; das Ganze mehr einevon kleine» Hügeln durchzogene Hochebene. Der Norden ist beinahe ganzeben; im mittleren Theile sind angenehme Höhen mit vielen Ebenen un-termischt und im Süden und Sütosten Hochland. Längs dem ganzen^anfe des Ohio ist das Land durchaus gebrochen und hügelig, und nimmt,Mnnittelbar am Flusse, sogar einen gebirgigen Anstrich an. Der Westenist eben und monoton. — Der Boden des Landes ist durchgebendö vor-lnefflieh; selbst die höchsten Hügel enthalten gutes Erdreich und sind mitWaldungen von außerordentlicher Stärke bedeckt. Flöüqebirge und an-geschwemmter Boden sind vorherrschend. Von Steubenville bis an den^civto erstrecken sich große Sandsteinmassen der neuesten Bildung undMnter diesem Strome beginnen mächtige Kalksteinlager. Der Norden,nach dem Erie-See zu, ist flach und hier und da sumpfig, und im Westen^ginnen bereits die Prairies, die mit dichtem Wald abwechselnd, nach^rndiana hinüberziehen. Die reichsten und fruchtbarsten Theile des Lan-uss sind die Flnßthäwr (blut» oder Uottonstnmls) des Ohio, und diebaleo des Miamis, des Sciotv, Hocking und Muskiugum, und imli^ < ^ Maumee, Sandusky und Cuyahvga. — Das Land ist herr-

.^U'ässert; die bedeütendsten Flüsse sind: der Ohio im S. und vvO.,g. durch den Zusammenfluß des Alleghany mit der Monongahelax, del wird, der Muökingum, Hockhocking, Sciotv, der große undm der Maumee, St. Mery, An Glaize, Sandusky, Huron,

Und rn Black, Cuyahvga, Chagrins, Grand. Ashtabnla, Conneanght

Braver. — Das Klima ist äußerst abwechselnd und verschieden, im