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Amerikanisches Staatensystem.
am Wabash, mit 673, — Beardstown, am Illinois, mit 1 , 642 ,
— Belleville, am Nichland, mit 1,817, — Carrollton mit 1,664,
— Shawneetow», am Ohio, mit 890 Einwohnern; — kleine, aberblühende Städtchen.
28. Der Staat Missouri.
Der Staat Missouri war früher ein Theil des von Frankreich er-kauften Louislana, wurde 1804 durch eine Kongreßakte von dem unterLat. 33° N. gelegenen Lande geschieden, 1805 der Distrikt zum Gebietvon Louisiana erhoben, 1812 dessen Name in den von Missouri umge-ändert, 1819 Arkansas von ihm getrennt und 1821 das Land als selbst-ständiger Staat in die Union aufgenommen. — Missouri liegt zwischenLat. 36° und 40° 36' N. und zwischen Long. 11° 45' und 17° 32' W-,wird im N. von Iowa, im O. von Illinois, im SO. von Kentncky undTennessee, im S. von Arkansas und im M. vom Missouri-Gebiete be-grenzt; hat von N. nach S. eine Auödebnnng von 220, von O. nachW. von 270 Meilen, und umfaßt einen Flächenraum von 66,973 Qua-dratmeilen oder 42,862,720 Acres, von Venen die Indianer noch An-sprüche auf 5,850 Qnadratmeilen oder 3,744,000 Acres haben, und trotzder bedeütenden Ansiedelungen der letzten zehn Jahre aber immer nochgegen 33 Millionen Acres zum Verkauf offen liegen.
Die Gestaltung des Landes ist höchst mannigfaltig und abwechselnd:der innere und südliche Theil wird von kleinen dürren Hügelketten durch-zogen, die ganz und gar zum Anbau untauglich sind, aber einen Reich-thum von Mineralien in sich bergen; den Südwesten durchstreichen dieAuslaüfer des Ozarkgebirges, die, von Arkansas herüberkommend, i»zwei Armen abdachen und in der Nähe des Missouriflnsses sich »erstä-chen; der östliche Arm besteht aus großen Granitmassen, der westlicheaus Flötzgebirgen. Nördlich vom Missouri ist das Land eine sanft rol;lende Hochebene, grvßtentheils Prairie, und nur die längs dem Missourisich aufwärts ziehenden Kantons enthalten stämmige Waldungen. Ei»eunbedeütende Hügelkette zieht sich nördlich vom Missouri und fast parallelmit demselben nach SO. und endet in der Gabel des Missouri und Mis-sissippi. — Längs allen größeren Flüssen des Landes ziehen sich frucht-bare, fast jährlich Ueberschwemmungen ausgesetzte Niederungen, Bot-tom-Lands, hinter denen sich mehr oder weniger hohe Bluffs erhebe»,abwärts von denen das Land rollend wird und eine herrliche Abwechse-lung von Wald und Prairie bietet. Der Boden daselbst ist zwar gerin-ger als der der „Boltom-Lands," aber immer noch sehr reich und ergie-big, und obgleich man denselben hier zur zweiten Klasse rechnet, über-trifft er immer noch den sogenannten Weizenboden erster Klasse r»Deütschland. An Flüssen ist das Land reich: der Mississippi bildet d>-östliche Grenze und empfängt aus dem Staate, vom N. an gezählt: de»Des Moines, den Wyacouda, den Fabba-Creek, den North- und Tw§-Niver, den Galt, au Cuivre, Missouri, Merrimack, Apple und Wlstl^Water; — der Missouri selbst ist die große Pulsader des Staats; eentspringt unter Lat. 44° 20' N. und Long. 35° W., führt die große»Wässer des westlichen Binnenlandes dem Mississippi zu, und umfaßt >»'seinen mächtigen Tributaries den Kanzas, Platte, White, Chien,lowstone und Mushelshell, die er im Gebiete empfängt, von seinen 3»^flüssen im Staate aber der Gasconade 200 , der Grande-Osage 600, oe