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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
Entstehung
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2. Der Freittaat Te^eas.

Das Land.

1. Lage. — Grenzen. — Grösse. — Ausdehnung.

Der Freistaat Texas, ein erst seit wenig Jahren entstandener Staatder, obgleich bereits von vielen Mächten anerkannt, noch iminer um seineSelbstständigkeit mit Mexiko kämpft, zum Theil gewillt ist, sich denBereinigten Staaten von Nord-Amerika anzuschließen, breitet sich zwi-schen Lat. 26" 5' und 42" N. und zwischen Long. 16° 25' und 25° 45'W. aus; wird im N. vvm Ned-River, welcher den Staat von Neu-Mexiko, dem Missouri-Gebiet und Arkansas scheidet, im O. von Loui-siana, im SO. vvm mexikanischen Meerbusen, im S. und SW. vonTamaulipas und Cvhahuila, und im W. von Cohahuila und Neu-Me-xiko begrenzt und vom Kongreß am 19. Dec. 1856 die Grenze folgender-maßen bestimmt: Bon der Mündung des Sabinenflusses in westlicherRichtung links des mexikanischen Meerbusens, 3 Meilen vom Lande eist'fernt, bis zur Mündung des Rio Grande; diesen Strom aufwärts biszu seiner Quelle, von dieser in gerader Linie Nord, bis Lat. 42°, biszu den Quellen des Arkansas; diesen Strom abwärts bis Long. 23° W-,von hier in gerader Linie Süd, bis zum Ned-Niver; diesen Fluß ab-wärts bis Long. 17° 8' W. und Lat. 33° 45' N.; von hier in geraderLinie Süd, bis zum Sabine, und zuletzt diesen Strom abwärts bis züdessen Mündung. — Die größte Ausdehnung des Staates von N. nachS. beträgt 755, von O. nach W. 566 Meilen; der Flächeninhalt» nachScherpf 4 — 506,oov, nach Edwards 156,666, nach meiner Berechnungder Greuzpnnkte 257,666 engl. lüMeilen oder 164,764,666 Acres, nachden Angaben des Land-Commissariats der Regierung aber, die den a«'gegebenen Grenzpuukten nach nichts weniger als richtig sein könne«,263,526,660 Acres. — Den Namen erhielt das Land von den Indianer«,die, den Spaniern nie unterworfen, früher weiter im Norden, am Astkansas lebten und von dort auswanderten, ein anderes Land zu suchest;bei Erblickung ihres jetzigen Aufenthaltes von den Hochgebirgen aus ist,ihr Oberhaupt in Staunen und Verwunderung ausgerufen haben: Texas-',— was in ihrer Sprache so viel als Paradies bedeutet, und—Name blieb dem Lande — mit Recht. —

2. Gestaltung des Landes. — Geognostileher Charakter. — Mikitr^"

erseügnisse.

Texas bildet ein Amphitheater, dessen Proscenium der Golf vonxiko ist. Die Küste ist durchaus flach, eine niedere, angeschwemmte, »st-zahlreichen Strömen und Bavous oder Wasseradern durchschnitten, dao