Amerika.
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eine andere Abtheilung des Feindes weiter unten über den BrazoS gesetzt,Und eine dritte Brazoria von der Küstenseite her erreicht habe. GeneralHouston ging nun ebenfalls über den Drakos, und bewegte sich östlichgegen Harrisburgh. Die diesseits befindliche Abtheilung der Mexikaner!uar von Santa Anna selbst befehligt; er nahm Harrisburgh und New-Washington in Besitz und lies; beide Orte verwüsten, ohne sich um dierexanische Armee zu bekümmern, die ihm auf dem Fuße folgte, und am18. Harrisburgh gegenüber eintraf. An demselben Tage brachte ein texa-nischer Spion einen Courier von Santa Anna ein, in dessen Händen sichBrjefe befanden, die die Stellung, Zahl, Pläne und Bewegungen derfeindlichen Armee genau enthielten. Am li>. gingen die Texaner überuen Buffalofluß und »ahme» eine sichere, im Rücken durch Gehölz ge-reckte Stellung ein. Kaum im Besitz derselben, näherte sich SantaAnna in Schlachtordnung. Der erste Angriff ward von den texanischenKanonen (zwei Sechspfüudern, welche die Einwohner von Cincinnati in^hio als Geschenk gesendet hatten) zurückgewiesen, und der Tag vergingverschiedenen partiellen Gefechten von wenig Bedeütung. Im Lause°er Nacht warfen die Mexikaner Verschanznngen von Erdwällen auf,Und bedienten sich selbst ihrer Bagage hierzu. Am 21. wurden sie vonxO» Mann der besten Truppen unter General CoS verstärkt, und ihre26hl bestes sich nun über 1,600, die der Texaner auf 783 Mann. DerZugriff der Texaner begann gegen Mittag: das I. Regiment unterOberst Burlesou bildete das Centrum, das 2. unter Oberst Schermanlinken Flügel; die Artillerie unter Oberst Herkley stand zur Rechteni. Regiments, und 4 Kompagnien Infanterie, unter Oberst Millard,deckten die Kanonen. Die Kavallerie, 6l Mann stark, unter Oberst^amgr (später, 1840, Präsident von Texas), ritt zuerst gegen den linkenlauget des Feindes vor, während dessen die genannten Truppen sich zu»!^u>neiizogen. Jede Bewegung wurde mit Schnelligkeit ausgeführt; dieLinie rückte im Dvppelschritt, und mit dem Feldgeschrei »Alamo«'s auf Schußweite vor, ohne einen Schuß zu thun. Die Artillerie be-ihr Feüer mit Kartätschen. Der Kampf war furchtbar; in 18Minuten war das feindlichen Lager genommen und innerhalb der Ver-m)anzungen in wenig Minuten beendigt; wo die Mexikaner Stand hiel-», bedienten sich die Texaner ihrer Büchsen als Keulen. Die Texanervatten 2 Todte und 23 Verwundete; von den Mexikanern blieben 630sil' Platze, verwundet waren 280, und Gefangene 730 Mann, diegeflüchtet hatten und truppweise eingebracht wurden, darunter Santau>ia, der sich in einem Sumpf verborgen hatte, General Cos, vierGerste und sechs Majore. Nur wenige entkamen. Texas war gerettet!d,. ^anta Anna wurde später freigegeben, versprach die Anerkennungka» S^tes, der von Frankreich und den Vereinigten Staaten aner-sein ' und mit England in Unterhandlungen trat, hielt aber
ASort nicht, sondern versucht noch jetzt, durch Aufbietung »eüerwart Republik Texas unter Mexiko zu bringen, ein Unternehmen,
aber: schwerlich gelingen wird. — Texas wird, auch wenn eslzN' *s der Wunsch Vieler ist, in die Union der Vereinigtenk»i aufgenommen wird, wogegen England mit aller Kralt wirkt,die ^'abhängiger Staat bleiben, die künftige Generation aber erst wirdAu«« ^""üen der Opfer empfinden, die die jetzige mit Benutzung dessolch»'",? Gesellschaft gebracht. — Ein Volk, was solchen Muth,
^ Energie bewiesen, wie daö Texanische, kann nicht untergehen, und
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