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Amerikanisches Staatensystem.
an Munition sich aber ergeben mußte, und mit seiner ganzen Truppswiderrechtlich erschollen wurde. Eine zweite, von Fannin ausgesendeteTruppe, unter Ward, warf am ersten Tag 200 Feinde zurück, befandsich am andern Tage 1,60» Mexikanern gegenüber, die er einen ganze»Tag lang in Schach hielt, und sich auf Victoria zurückzog; später aberwurde er dennoch umzingelt, gefangen und mit den Seinen niederge-metzelt. — Am 17. erschien der Feind vor Gvliad, zog sich aber nacheinigen Scharmützeln wieder zurück; die Lage der Garnison ward immerkritischer, und am 18. begann ihr Auszug und Übergang über den Sa»Autoniofluß. — Nach 9 Meilen trafen sie den Feind, 1,900 Man»stark, unter General Urrea, in solchen Positionen, die ein Gefecht un-vermeidlich machten. Mehrere der besten Truppen Mexiko's, das TaM-pico-Bataillon und ein Theil des Bataillons Morello'ö befanden sich i»Urrea's Abtheilung, und um 2 Uhr begann ein Gefecht, in welchemjeder Angriff der Mexikaner mit Verlust abgewiesen ward, und dauertebis zum Einbruch der Nacht. Das Tampico - Bataillon ward beinaheaufgerieben, und der Verlust der Mexikaner auf 6—700 Mann geschätzt.Die Texaner verloren 6 Mann und hatten 60 Verwundete. — Fanni»-dcr sich unter dem Schutze der Nacht mit den Seinen hätte zurückziehe»können, wollte die meist schwer Verwundeten nicht in den Händen desFeindes zurücklassen, und verwandle die Nacht dazu, Verschanzunge»auszuwerfen, so gut solch« möglich waren; doch in derselben Nacht trafauch die Artillerie des Feindes ein, und mit Tagesanbruch erschien ei»Parlamentär im texaiiiscben Lager. Den erschöpften Patrioten, instwenig Provisionen und Ammunilivn versehen, blieb nichts übrig, ihkLeben zu retten, als zu kapitnliren. Eine Übereinkunft zwischen Fanni»und Urrea ward abgeschlossen und unterzeichnet, zu Folge welcher Fanni»und seine Leute als Kriegsgefangene betrachtet und nach Gvliad zurück'gebracht werden sollten; nach Verlauf von 9 Tagen sollten alle Freiwst-lige der Vereinigten Staaten auf mexikanische Kosten zu Schiffe »amNew-Orleans gebracht, Fanni» hingegen und die eigentlichen TexalMaber gegen mexikanische Kriegsgefangene ausgewechselt werden. — DstTexaner gaben ihre Waffen ab, und marschirten unter einer kleinen Be-deckung nach Gvliad. — Santa Anna ward unterdessen von Allem »»*terrichtet, und obschon in einem Kriegsrathe seine. Officiere dagege"stimmten, befahl er die Ermordung sämmtlicher Gefangenen, und »»*Morgen nach der Ankunft seiner Antwort in Gvliad wurden Alle, gege^400 an der Zahl, schonungslos niedergemetzelt; nur Wenigen gelang esnoch, um ihr Leben zu kämpfen, und von diesen entkamen sieben ke>»allgemeinen Bliubade.
Während des hatte sich der National - Konvent, nachdem er M»Konstitution und verschiedene Gesetze prvklamirt, und eine InterimsRegierung eingesetzt hatte, deren Präsident David G. Bnrnett war, ab-gelöst. ' Die Armee unter General Houston war unterdessen aufMann angewachsen, die sich bis zum 26. am Colorado hielten, da»aber nach dem Brazos zurückzogen, um eine bessere Stellung einz»»Awen. Am 27. erreichten sie diesen Fluß bei Sau Felipe; Houstonhier 200 Mann als Besatzung unter Kapitän Baker zurück, und besetzeinen andern Übergangspunkt weiter abwärts, um die Ankunft des Fe >'1des zu erwarten. Am I». April erschien die mexikanische HauptwaMvor Sän Felipe, wo ihnen der hohe Wasserstand und Bakers Bert»«'digung den Übergang wehrte; am andern Tag kam aber die Nachricht, o»»