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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerikanisches Staatensystem.

das texanische Papiergeld mit großem Verluste verkauft werden, unddie Regierung war gezwungen, das umlaufende Quantum immer um soviel zu vermehren, als dessen Werth tiefer fiel. — Die beispiellose Fi-nanz- und Handelskrisis in den Vereinigten Staaten von i8^/,o drückteden Werth des texanischen Papiergeldes noch mehr herab, und um dieCircnlation ihres Papiergeldes zu vermindern, stellte die Regierung eSzu verschiedenen Zeiten den Inhabern frei, es gegen Stocks oder Staats-schuldscheine, mit zehn und acht Procent verzinslich, zu vertauschen, und lin Folge eines Gesetzes von 1838 wurden circa 800,000, und in Folgeeines spätern Gesetzes, vom 5. Febr. 1840, circa eine Million gegenStaatsschnldverschretbnngen vertauscht. Die Staatsschuld belief sich EnteSeptember 1839 auf 2,860,042, September 1842 auf 3,982,417 Dollars,und zwar: in umlaufendem Papiergeld 1839: 1,822,128 D.. — 1842:2,539,117 Dollars; in anerkannten Forderungen an die Regierung, dienoch nicht bezahlt sind, 1839: 234,434, — 1842: 302,228 Dollars, undin ausgegebenen zehnprocentigen Staatsschuldscheinen 1839: 803,480,und 1842: 1,141,072 Dollars. — Die Ausgaben der Regierung für dasEtatsjahr 18^/,° betrugen, nach dem Berichte des Finanzministers:1,497,839 Dollars, und zwar: für die Civilregierung 347,520 Dollars;für die Armee 559,533, für die Marine 550,786 und für Posten 40,000Dollars. Die Eiunahmsqnellen zur Bestreitung dieser Erfordernisse wur-den auf 1,441,900 Dollars angegeben, wodurch die Staatsschuld sich UIN55,939 Dollars mehrte; 1842 betrugen die Staatsausgaben 1,147,530Dollars, und zwar: für die Civilregierung 441,215, für die Armee408,580, für die Marine 238,885 und für Posten 55,850 Dollars; — >

die Staatseinnahmen dagegen 1,222,302 Dollars, nach welchen sich be-reits jetzt schon eine Mehreinnahme von 74,772 Dollars zu Gunsten derRepublik herausstellte.

Eine sichere Einnahmsquelle besitzt Texas übrigens noch in seinenLäudereien, die vom Land-Commissariat der Regierung, wiewohl zu hoch,auf 203,520,000 Acres angegeben werben, in der That aber nur 164,764,000Acres betragen. Hiervon sind bereits als in Privatbände übergegangenanzunehmen: 67,405,000 Acres, von denen 31,423,000 Acres angewiesenund beurkundet, 35.982,000 Acres aber noch als rückständige Forderungan die Regierung anzuweisen und zu beurkunden sind. Es bleiben dem-nach noch 136,115,000 Acres nach den Berichten des Land-Commissariats,oder nach unserer Berechnung: 97,260.000 Acres, als übriges Land undNati'onal-Eiqenthum zur freien Disposition der Regierung, was, wenndie Anschlußfrage von neuem im Kongreß der Vereinigten Staaten M'Abstimmung kommen sollte, der Sklavenfrage gegenüber gewiß von Ge-wicht sein dürfte.

5. Eintheilung des Landes.

Der südliche und östliche Theil von Texas wurde, vor Beginn desAufstandes der Kolonisten, als das Land noch mitCvhahuila verbundenwar, ,n drei große politische Jurisdiktionen, in Nacogdoches, Bra-nds lind Sän Antonio de Bexar, geschieden. — Diese drei Juris-diktionen, welche sämmtlich von N. nach S. eine Länge von 300 undvon O. nach W. eine mittlere Breite, Racvgdvcheö von 150, Brazovvon 125 nud Bexar von ,75 Meilen hatten und der nordwestliche Theildes Landes waren in 16 Kvlonie-Derwilligungen (Grants) an einzelne