Amerika.
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rales ist, der Rio de Sal, der in die Manati Lagune mündet, der Ma->>ati, Colorado, Leones, Sän Juan, Qixo, Lasal, der Concricrv oderCvngrehoy, der Jagua, der Catchabatan, Quemada, der Nomau, welcherdurch den Guayape verstärkt wird, und der Tinto, und im S. der Cholu-^ca und Nacaome, welche dem Australvcean Zuströmen. Seen bietet dasinnere des Landes nicht, doch trete» die Flüsse in der Regenzeit ausUnd überschwemmen die niedern Gegenden. Die Küste bietet zwar meh-rere Böschungen, doch greifen diese, die Hondurasbay im W. ausgenom-men, nicht weit in's Land; längs der Küste besitzt aber der Staat sechsbrauchbare Häfen, den von Omva, den Puerto Cabello, den PuertoSal, den von Triunfo de la Cruz, von Truxillv und Puerto Cartago.—^>as Klima ist nngemein heisi und feücht, namentlich in der Nähe derKüste; das gebirgige Binnenland ist gemäßigter, die Luft aber, wegender vielen dichten Waldungen immer noch drückend. Es gibt auch hier,Uste überall in Mittel-Amerika, nur 2 Jahreszeiten: die nasse und diessvrkene, jene der Sommer, diese der Winter der Tropenwelt. DasFrüh-luhr beginnt im April oder Mai, auch dann regnet es zu Zeiten, weitwehr aber im Herbst, und erst nach dem Octvber fangen die starken Ne-an. — Die Natur ist auch hier üppig und reich, und bringt alle indN' Einleitung genannten Produkte in Menge hervor; der ReichthumWaldungen von Honduras an feinen Hölzern ist unerschöpflich; dieAnimalische Welt der Tropenländer, vvm kleinsten Wurm bis zum Kai-der Seekuh, dem Tapir und dem Jaguar ist hier zu finden, undc«s Mineralreich bietet edle Metalle im größten Überfluß; auf Golduird im Partido Tegucigalpa gebaut, und sowohl in diesem, als dempartido Cvmayagua sind mehr Silber-, Kupfer- und Bleiminen im Be-gebe, als im ganzen übrigen Mittel-Amerika.
Die Bevölkerung von Honduras belief sich 184t auf 345,VVV Seelen,u>tlii„ kamen 310 Menschen auf die d. HüMeile. Der Nassenverthei-"ug nach gehörten 43 Procent der Indianischen, 15 der Weißen und- Procent der gemischten Nasse an. Die Weißen und Mischlinge und'"gcfähr die Hälfte der indianischen, unterwürfigen, jetzt mithin freiengleichberechtigten Bevölkerung bewohnen zum größten Theil die Hoch-enen des Inneren, und an den oberen Flüssen, wo ein gemäßigtes"d gesunderes Klima als am Strande ist, wo nur weniger Ansiedelun-L? sich befinden; den unteren Theil des Landes bewohnt die andere, "sste der Indianer, welche größtentheils vom Fisch- und Schildkröten-!v"g. und von der Jagd leben, aber nicht mit den noch unabhängigenAblauern der Mosquito-Küste verwechselt werden dürfen. Handel und"ewerbe werden wie in den benachbarten Staaten betrieben, sind aber^ !, weitem unbedeütender. Der Landbau und die Viehzucht machen be-i,"^"be Fortschritte. Alle Handelspflanzen gedeihen trefflich und werden>ii auf den hochgelegene» Theilen des Landes in Menge gewonnen;
dian Savannen ist der Boden für sie zu geil und muß erst durch Jn-
»»d Reis ausgesogen werden, um ihn für Zuckerrohr, BaumwolleUnd geschickt zu machen. Der Bergbau wird fleißig betrieben,
geich'^^ gewonnene Gold und Silber nach Guatemala in die MünzeUsien >!' Straßen sind noch keine eröffnet, und die unwegsamen Wüste-res Innern kaum mit Maulthieren zu passiren.
^r Staat Honduras wird in nachstehende 12 Partidos geschieden: