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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerikanisches Staatensystem.

häufig von Küstenfahrern besucht wird. — Jiquilisco, Dorf an derMündung des gleichnamigen Flusses in die Jiquiliscvbay, mit kleinemHafen ; im O. derselben Bay liegt der kleine Hafen Sän Catalina.Sän Vincente, Villa, zwischen den Flüssen Aguacapa und Amapa-pulta, am Faste des nach ihr benannten Vulkans, im gemäßigsten Theiledes ganzen Staats, mit 2 Kirchen, 1 Franziskanerkloster, l Oratoriumund 5,650 Einw., die starken Tabakebau treiben und mehrere Tabaks-fabriken unterhalten; in der Nahe find verschiedene Mineralquellen.Sacatecoluco, am Fuße des Vulkans Sän Vincente, auf der ent-gegengesetzten Seite des Hauptorts, mit 5,1 II Einw. und ansehnlichemTabaksbau; am Fuße des Vulkans befinden sich einige Hohlen, worinsiedend heiße Quellen hervorsprudeln. — Apastepeqne, Dorf mit lPfarrkirche, und wegen seiner am I. November beginnenden Messe be-rühmt, auf welcher besonders Indigo und andere Farbenwaaren ausge-boten werden.

7. Der Staat Honduras.

Der Staat Honduras, hinsichtlich der Größe der dritte der Guate-mala-Staaten, breitet sich am Antillenmeer aus und umfaßt alles zwi-schen Lat. 13° 20' und 16° 35' N., und zwischen Lvng. 287° 32' u»d289° 48' O. liegende Land; wird im N. vvm Antillenmeer, im O. »o»den Ländereien der unabhängigen Mosquitv-Jndianer, im S> von Nica-ragua und Sän Salvador und im W. von Guatemala und der belgl'scheu Kolonie Santo Thomas begrenzt, und umfaßt einen Fläche»rau>uvon 1,110 deutschen (23,580 engl.) lüMeilen oder 15,091,200 Acres.

Der Staat bildet in seinem ganzen Umfange den Abfall des Hoch'Plateaus von Mittel-Amerika, dessen höchster Bergzng ihn von Nicaragühtrennt; mehrere Bergzüge, die sich vom Hochplateau abziehen, durch'schneiden ihn nach alle» Seiten und dringen an manchen Stellen bwzum Antillenmeere vor, wo sie die Vorgebirge: Treö Puntos, del Ma"'gel, Triunfo de la Cruz, Cutchaputan, Quemado, Honduras undmarou bilden. Im Ganzen neigt sich das Land terrassenförmig gelss"das Antilleiimeer und geht endlich in Savannen über, die bis zur flacht?'mit Klippen besäeten Küste fortsetzen. Im Innern wechseln BergeVergebenen, Hügeln und Thälern in bunter Mischung ab; ein großerTheil desselben ist noch dichter Wald und nur da offen, wo sichhindurchdrängen; die bedeutendsten Bergkette» sind die Sulaco- und Le^nes-Gebirge, der Pik Congrehoy, welcher eine Höbe von 7,500' und.deOmva, welcher 7,000' erreicht. Das Land ist herrlich bewässert, kei»der Flüsse von bedeütender Länge, aber fast alle mehr oder wenigerwärts schiff- und bootbar; der ansehnlichste derselben, im W-, ENio Grande oder Mantagua, der den Staat von der Kolonie Sa>Thomas scheidet, und aus dem Staat den Higueras an sich zieht, «folgt, nach O. zu: der Chimalecvn, der Ulua, dessen Hauptarm der