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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerika.

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Provinzen.

Bevölke-

rung.

H a u p t o r t e.

Einwoh-

nerzahl.

ParL.

Guyana oriental.

Rio negro.

Guyana occidental.

Maranhüo .

Piauhi.

CearL.

Nio gründe del Norte-

Parahida.

Pernambuco.

Alagoas.

Sergipe del Rey.

Bahia.

Esplritu Santo.

Rio de Janetrv.

Sän Paulo.

MinaS Gerne«.

Gojaz.

Mattv Gross».

dad und Martin Vaz-

Total:

Iv,«oo

I5V,V00

Bl d PuL

20,000

150.000

3V,V0V

I,7V0

26,000

18,200

" ll'L

3 311

_

50736

I,4I2

65M0

856

267,523

559,650

73,996

Sergipe oder St. Christvvam. —

36,000

1^788

Nossa Senhora de Victoria.

12,500

2 Vw

5W532

ma

N,Skl

S28,SZ3

3 000

2V.N«

82,000

Billa Bella (Cidade de Mattv

25,000

Grosso)

50

eoo

132,550

5,130,537

Die vorzüglichsten Städte sind:

Nio de Janeiro, Hauptstadt des Landes und der gleichnamigenProvinz, liegt an der bekannten herrlichen Bai, unter Lat. 22° SS' S.auf einer Halbinsel und hat I6ü,üvv Einw. Rio's Lage ist ausge-zeichnet, sowie seine ganze Umgebung naturschön; die Bai für ganzeFlotten groß genug, der Zugang und AuSgang durch die Svvv Fußbreite Einfahrt zwischen dem Pico und Pav de Assucar leicht. — Rio istResidenz des Kaisers, sowie schon früher Sitz deö Vicekönigs und seit1776 Bischofssitz; Versammlungsort der allgemeinen Stände (/tsssmblestzeral) und Sitz aller obersten Staatsbehörden. Die eigentliche Stadtdehnt sich von O. nach W. über V« Leguas weit aus. Die Zahl derEinwohner, unter welchen die Weißen vorherrschen, sind in 7 Kirchspielevertheilt, und ihre Zahl ist fortwährend im Zunehmen begriffen, wozuhauptsächlich die Handelsfreiheit sehr viel beiträgt.— Rio, das, im Ver-gleich mit den eüropäischen Residenzen, nicht großartig genug erscheint,hat schnurgerade, mit Granit gepflasterte Straßen mit Trottoirs zu bei-den Seiten und viele freie Plätze, welche jedoch alle schlecht vertheilt, vonunregelmäßiger Form und verbaut sind. Die merkwürdigsten derselbenund: der Schloßplatz mit dem kaiserlichen Palast und zwei Kirchen.Seine östliche Seite ist gegen die Bay hin offen und zeigt herrliche Aus-sichten. Ferner die Plätze Rocio, Capim und S. Domingo. — Haupt-gebäude sind: der kaiserl. Palast von außen einem Fabrikgebäude sehr