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überhaupt aller obern Prvvinzialbehörden und eines Bischofs. Sie hat30,00» Einw., schöne Straßen Und hübsche Gebäude, als: den Palast desGouverneurs, die Kathedrale, mehrere Hospitäler und Kloster; fernerbesitzt sie zwei Bibliotheken und eine höhere Schulanstalt. Hauptgewerbesind Landban, Viehzucht und Handel. — Parä oder Belcm, Hauptstadtder gleichnamigen Provinz, am rechten Ufer deS Parä, an der BaiGuajarä, in einer ebenen Gegend, 18 Leg. von dem Meere entfernt, istSitz eines Präsidenten, eines Bischofs und sämmtlicher Oberbehördenund hat 28,216 Einw., die theils Weiße, theils Indianer und Negersind. Das Hauptgewerbe der Stadt besteht in Handel. Priesterseminar,bischöflicher Palast, Krankenhaus, eine öffentliche Gelehrienschule, dasArsenal und ein botanischer Garten.— Villa real de Cnyaba, volk-reiche und blühende Villa, '/, Stunde östlich vom Euyabaflusse, von demsie den Namen erhalten. Die Villa ist Hauptstadt der gleichnamigenComaria, in der Provinz Matto Grosso, Sitz eines Bischofs in pnrtibnsund eines Juiz de Fora. Bedeütender Landbau, weniger Handel; Lehr-ftühle für Philosophie und lateinische^Sprache; 27,»0»Einw. —Araca ty,die größte und volkreichste Villa der Provinz Cearä, deren Hauptort sieist, am rechtes Ufer des Jaguaribe, 3 Leguas von dessen Mündungentfernt, von dem sie nicht selten Überschwemmungen zu erdulden hat.Klöster gibt es hier keine, wohl aber eine lateinische Schule. Der Han-del ist sehr lebhaft, der Hafen der besuchteste in der Provinz. Die Haupt-ausfuhrartikel sind Baumwolle und Haüte. 26,000 Einw. — Villa della,mittelmäßiger Ort und Hauptstadt der Provinz Matto Grosso, amGuapvre, in einer Ebene, und haüfigen Überschwemmungen ausgesetzt.Die Stadt ist Sitz des Gouverneurs, eines Duridor und eines Juiz deFora der zugleich Präsident des Staatsseuats, Prokurator der Kroneund Inspektor der Goldschmelze ist. 25,000 Einw. — Natal, Haupt-stadt der Provinz Nio Grande del Norte, liegt vortheilhaft an demrechten User des Nio grande, unter Lat. 5" 40' S. und hat 18,200Einw. Die Einfahrt in den Fluß ist eng, doch für Schiffe von 150Tonnen passirbar; die Mündung desselben bildet einen kleinen Hafen für6 bis 7 Schiffe, und es liegt an der Südseite derselben das Fort dosNeys Magos. Die Umgegend zieht Reis, Baumwolle, Mais, Man-dioca und etwas Zucker. — Capoaira oder Cachoira, der wichtigsteund blühendste Ort nach Bahia in der gleichen Provinz, liegt zu beidenSeiten des schiffbaren Paraguassä, der 8 Leguas weiter hinab in diePrächtige Bai mündet, hat schöne, gepflasterte Straßen, I Hospital undMehrere Zuckermühlen. Sitz eines Juiz de Fora; wissenschaftliche Schule,bedeütender Handel nach Bahia; 16,000 Einw. — Parahiba, Haupt-stadt der gleichnamigen Provinz, an der rechten Seite des Parahiba,Mit gepflasterten Straßen und 15,672 Einw. Die vorzüglichsten GebaüdeUnd Anstalten sind: die Wohnung des Gouverneur« und DuridvrS(früher Jesuiten-Kollegium), mehrere Klöster und Kirchen, ein Kranken-haus, eine Neal-Fazenda oder Finanzkammer, und eine wissenschaftlicheLehranstalt. Die Mündung des Flusses bildet einen guten Hafen» deram Eingang durch 2 Forts geschützt ist. Der Handel ist ziemlich bedeü-tend. In der Umgegend baut man Mais, Zuckerrohr, die Baumwolleaber weiter hinten im Lande. — Nossa Senhora de Victoria oderblos Vittvria, Hauptstadt der Provinz Espiritu Santo, liegt in dergleichnamigen Bai, auf einer 5 Leguas großen Insel. Der Eingang inb>e Bai, welcher selbst für Fregatten Äefe genug hat, wird durch 5