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Amerikanisches Staatensystem.
lichtn Theile der Insel 20 Meilen in der Länge bei einer Breite von7—8 Meilen zieht, und zur Hervorbringn»«; aller tropischen Produktegeeignet ist, und die Bega Real, im NO. der Insel, eine herrlichreiche Ebene, zwischen dem Cibao und Monte Christi, die von denFlüssen Anna und Katny und vielen Bächen bewässert wird, und sichbis zur Samanabay erstreckt.
Die Insel ist herrlich bewässert, doch ist der Lauf aller Flüsse nurkurz und wenige derselben sind eine Strecke aufwärts schiffbar. Gewöhn-lich sind sie seicht und schwellen nur in der Regenzeit zu reißenden Strö-men an, und mehrere derselben haben Kaimans oder Alligators. Diebedeütendsten sind, von Norden nach W. um die Insel herum: der St.Jaques, Augurs oder Aagui, der Dajabon oder Mossacre, >e GrandeNivler, leö trois Rivieres, der Arribvnite, der größte der Insel, dergegen 200 kleine Flüsse und Bäche mit sich vereinigt, der Montrouis,Bvucan-Brvu, Cavaillvn, Grande Niviere du Eul de Sac, der Neybaoder Neiva, der Acul, Jacmel, St. Guillaume, Nayauco, Ocoa, Bani,N'sao, Nigua, Iayna, Ozama, Jsabelle, Macoriz, Seco, Encumaya,Nomana, Guiabon, Anna, Higney und viele andere. — Seen sind nurdrei bemerkenswerthe im Lande: der Enriquille, östlich von Port au Prince,von l3 Meilen Umfang, und der Insel Cabritv, in welchen der Damasmündet; der Jcvtea, dicht neben dem vorigen, aber kleiner, und derEtang du Cut de Sac. durch welchen früher die Demarkationslinie ging-— Um die Insel herum liegen viele kleine Eilande, von denen Tvrtuga,oder la Tortur im N., und die Jsle la Bache im S., beide unbewohnt,die bedeütendsten sind. — Das Klima ist das gewöhnliche der heißenZone, im Ganzen aber gesund, und nur in den sumpfigen Niederungendes Westens und Südens der Gesundheit nachtheilig. — In den Ebenensteigt der Thermometer zuweilen aus SS" F., in den Gebirgsgegendenaber selten über 75°; daselbst sind die Nächte kühl, und in den hohe»Gebirgsgegenden des Cibao, Monte Christi und Barouco, selbst ein Feuerin manchen Nächten nicht nnangenebm. Im Allgemeinen ist die Luftvor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang feucht und frisch, der Tagaber brennend heiß. Die regelmäßig wehenden Land- und Seewindemäßigen die Temperatur, und die häufigen und schweren Regengüssetragen viel zur Kühlung des Landes bei. Im Sommer sind Gewittersehr häufig, heftig, aber nur von kurzer Dauer, und entstehen nur desNachmittags; im Winter ist der Regen weniger stark, kommt aber züallen Stunden des Tages. Der Winter fängt im November an undendigt mit dem April, und dieß ist die Zeit der Nebel, Regen, der Tag«feüchter Schwüle, und der kühlen, ja mitunter kalten Nächte. Hieraufbeginnt der schönste Frühling, der bis im Juni dauert und der drückend-sten Hitze weicht, die bis zum Octvber währt, wo der kurze aber ange-nehme Herbst nur zu bald wieder in den regnigen Winter übergebt.Stürme sind haüfig, und im August und September wüthen oft furchtbare Orkane. — Die Naturprodukte sind höchst mannigfaltig, und inHafly vereinigen sich, mit Ausnahme wilder Thiere, alle Produkte derTropenwell Mepiko's und Süd-Amerika's. Ha'ity ist die reichste Erzeu-gerin aller Kvlvnialprvdukte, besonders des Kaffee's; Zucker wird jehiwenig mehr gebaut; Baumwolle, Indigo, Tabak, Reis, Cacao u>>dIngwer, nicht viel über den innern Verbrauch; Mais, Maniok, Z)amS,Bataten, Kartoffeln, Bohnen, Kürbisse, Melonen und Ananas aberunglaublicher Menge; die Waldungen sind mit Kohlbaümen, Cocospa«-