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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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62
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er

Mohammedanisches Staatensyftem.

Schönheit mit dem korinthischen Golf von Griechenland wetteifert. Inder Nähe von Prevesa liegen die Ruinen von Nicopolis, von AugustnSangelegt, zur Erinnerung an den Seesieg, den er in diesen Gegendenerfocht, und der ihn zum Herrn der Welt machte.

Prisrendi, siebe Perserin.

Pristina, Stadt von l»,vov I., im oberen Theile des Fürsten-thums Serbien, Sitz eines griechische» Bischofs und eines Bergamtes.

Rakka, Hanptsiadl des gleichnamigen Ejalets, ein Ort von geringerBedeutung, am Euphrat gelegen, mit den Trümmern eines Palastesdes berühmten Kalifen Harun-al-Raschid.

Namleh. Städtchen im Liwa Jaffa des Ejalets Damaskus, ander Pjlgerstrasie von Jaffa nach Jerusalem, am westlichen Fuße des jn-däischen Gebirgs belege», ein Ort von etwa 3,vvt>J., das alte.Nama.

Naschid oder Rosette, ,in Ägypten, in der Delta-Provinz Fuah,am linke» Ufer des nach dieser Stadt benannte» Nilarms, eine derwichtigsten Städte Unter-Ägyvlens von I5.V00 I.

Nassowa, Stadt an der untern Donau, im Liwa Silistria desgleichnamigen Ejalets.

Retimo, Stadt von 6.V00 I., halb Türken, halb Griechen, Hanpt-vrt eines Liwa auf der Insel Kanbia, mit einem kleinen Hafen, undSitz eines griechischen Bischofs.

Rhodos, Insel des ägeischen Meeres und Liwa im Ejalet derDschesair, berühmt im Alterthum durch ihre weisen Gesetze, im Mittel-alter als Sitz des Ordens der Johaiiniter-Ritter von Jerusalem. DieseInsel, die wenig Getreide baut, zeichnet sich wie ehedem durch ihrenObst-, ihren Weinbau, ihren Honig und Wachs aus; sie ist auch ge-werbfleißig in der Seifensiederei, in der Teppich- und Wollenzeügweberei.Rhodos, die Hauptstadt, steht auf dem Abhang eines Hügels, amMeere; eine Stunde im Umfang ist sie ein schönes Gemenge von Gärten,Minarets, Thürmen und Kirchen. Die Stadt ist eine der stärksten Fe-stungen im türkischen Reiche, und ihr Hafeu ziemlich gut. Der berühmteKvlosi stand auf der Mole, welche den aüsiern Hafen vvm innern trennt,welcher letztere der Galeeren-Hafen der Jvhanniter-Nitler war.

Rihha, ein kleines Dorf, aber Hanptort eines Liwa im EjaletDamaskus, im Jordan-Thäte an der nördlichen Seite des todten Mee-res, auf der Stelle des allen Jericho, der Palmenstadt, wie sie Moses >nennt, gelegen.

No desto, blühende Griechenstadt am Marmara-Meer, westlich vonSilivri, im Ejalet der Inseln, Sitz eines griechischen Erzbischofs; gegen4v,a»tt I., die einen sehr lebhafte», stets wachsenden Handel treiben.

Nnad, Insel an der syrischen Küste, zum Ejalet Tarablus gehörig,die Stelle, wo einst AraduS stand, diese durch bürgerliche Freiheit undHandelsthätigkeit volkreiche Stadt, von der kaum eine Spur übrig ge-blieben ist.

Rusch tschuk, Stadt und starke Festung am rechte» Ufer der Do-nau, in der Bulgarei, im Liwa Nicvpoli des Ejalets Silistria. Die3N.vn» I. betreiben Wollen-, Baumwolle»-, Mousselin- und MaroquinManufakturen, und unterhalten einen sehr lebhaften Handel sowohl Z"Wasser als zu Lande.

Sa-Driua ist der Name eines Distrikts von 32 Dörfer, der amUnterlauf des Drin belegen, und von wilden, unabhängigen AlbaneserNbewohnt ist.