Das chinesische Reich.
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dem Lande der Mongolen am Kuku nvor, Tübet und den hinterindischenLänder», und vermuthlich ist es gerade hier, wo die größten HöhenAsiens und der ganzen Welt vorkommen, die selbst den Dhawala girides Himalaya übertreffen. Schneeberge werden selbst auf der Nan ling,an vielen Punkten, und aus der Pe ling und den Gebirgen des nördli-chen China's erwähnt, die nach der Mandschurei fortsetzen und ganzKorea erfüllen. Aus dieser Verlängerung entsteht der, in der Geschichteder Mandschns so berühmte lange weiße Berg, Gvlmin schanyan alin.Aus jener Perin nlpiim iiivo§nitn haben die Chinesen in ihrer mytho-logischen Geographie den König der Berge, den Giebelpnnkt der ganzenErde, den an den Pol stoßenden und den Himmel hallenden Berg, nndden Olymp der Buddha- und Tao»e-Gottheiten gemacht. Derselbe Punktbezeichnet die Richtung der großen Thäler; um dahin zu gelangen, mußWan von Osten her aufwärts steigen, und die Erhebung ist um sostärker, je mehr man sich ihm nähert, in den bergigen Gegenden derProvinzen Ann-nan, Sse-tschhnan und Sche»-si. Dort ist der Lauf derNasser schneller und vieler Orten ist der Weg durch senkrechte Steil-wände und fast unzugängliche Thäler unterbrochen.
Dahinter, d. h. auf der Westseite dieses Weltdaches, der Kant-ti-sseder Chinesen, liegt Tübet, eingeschlossen vvm Himalaya und einer damitparallel streichenden Kette, die nach der Provinz Zzang genannt zuwerden pflegt. Tübet ist das höchste Plateau der Erde, ein kahles, fastbacktes Tafelland, eine Einöde in den luftigsten Regionen der Atmo-sphäre. Niedriger liegt das Plateau zwischen dem Küenlnn nnd demTkian schan, das sich weiter gegen Osten, gegen die Mandschurei, fort-setzt nnd hier die nördlichsten Gebirge des eigentlichen China und dasAltai-System zur Begrenzung hat. Auf diesem großen Tafellande Jnner-chiens ist nur das Fußgestell der Gebirge knlturfähig, nur die Ränder desPlateau's sind für den Ackerbau tauglich, das ganze Innere ist Wüsteneivd«o Sleppen, von den Mongolen Gobi, von den Chinesen Schamv genannt,in den besten ihrer Striche ein Waideland für die nomadisirenden Hir-ftnvvlker. Das kleine Plateau endlich der Dsungarei zwischen demThian schau nnd dem westlichen Theile des Altai steht noch niedriger;es erhebt sich kaum I2VV Fuß über die Meeresfläche, während das Pla-eeau von Tübet mindestens zehn Mal so hoch ist, und an manchenStellen noch höher, wohl l5,OVO Fuß über dem Meere.
Nicht die Höhe, sagt Remüsat, weist in den chinesischen Erdbe-schreibungen den Bergen ihren Rang an; die Ordnung, nach welcher sie^schrieben werden, beruht auf eigenthümlichen Ideen, die ihren GrundL'. den historischen Überlieferungen haben. Vieren haben die Chinesen^it dem höchsten Alterthume den Namen Jo gegeben; sie bezeichnete».as Ziel, wo sich der Herrscher auf den feierlichen Besuchen, die erden Theilen seines Reiche nach den. vier Hauptweltgegenden hin ab-matten mußte, zur Vollziehung verschiedener Religionsgebraüche aufhielt,^er erste dieser Jo, der des Aufgangs, ist der Thai, in der Provinz^chan-tung, berühmt durch das Idol der heiligen Mutter, deren Tempelwan auf dem Gipfel sieht; der zweite Jo, der des Mittags, ist der Ho^der Heng, auch Saüle des Himmels genannt, in 'An-Honi. Der dritteder des Niedergangs, ist der Berg .Hoa jin Schen-si. Der vierte,ver der Mitternacht, ist der Berg Heng, ebenfalls in Schen-st. Zu^esen vier berühmten Bergen, deren wirkliche Lage nicht ganz genau mit^n vier Punkten, welchen sie angewiesen sind, übereinstimmt, hat man