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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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182
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182 Bubdhaistisches Staatensystem.

später einen fünften für die Mitte gewählt, nämlich den Berg Thaioder Sung, d. h. hoher Berg, in der Provinz Ho-nan. Außer diesen»Berge, deren Berühmtheit durch die Geschichte geheiligt ist, zeichnen sichviele andere durch außerordentliche Höhe, Naturseltenheiten und berühmteTempel, wodurch sie zum Ziele der Wallfahrten werde».

Die großen Ströme, welche Sibirien bewässern und dem nördlichenEismeere zuströmen, entspringen im Altai-GcbirgSsystem. größtentheilsinnerhalb des Gebietes des chinesischen Reichs. Das Plateau von Inner-asten, oder Thian Schan Nan Lu, hat ei» einziges Flußgebiet, dasunter verschiedenen Namen bekannt ist, von denen wir einen, den Na*men Tarim, zur Bezeichnung wählen wollen. Es ist ein kontinentalesFlußgebiet, d. h. seine Wasser gelangen nicht bis in's Weltmeer, sos-dern ergießen stch in einen Sleppensee, den Lob noor. Auf dem Pla-teau von Tübet entspringt der Indus, der westlich, und der Jaru zangb»tsin, welcher, in entgegengesetzter Richtung, östlich abfließt, ohne bisjetzt sagen zu können, was aus seinem ferneren Laufe aus ihm werde,ob er im Unterlaufe Brahmaputra, oder Jrawaddi heiße! BeideStröme, der Indus sowohl als der Zangbo entspringen im Rücken desHimalaya, und durchbrechen die Ketten dieses Niesengebirgs der Erde i»engen Querthälern, um in das tiefere Niveau und nach dem indischesMeere zu gelangen, in dessen Becken sie sich ergießen.

China, — und wir sprechen immer von dem eigentlichen China,wenn wir nns nicht des Ausdrucks chinesisches Reich bedienen, um da»ganze Reich zu bezeichnen, — China hat drei große Wasserbecken: eine»auf der Südseite des Nan ling, wo stch alle Flüsse südwärts in dasMeer ergießen, welches Kuang-tung Fu-kian bespült; unter diesen Flusseshat der Tschu Klang, an dessen Mündung die Statt Canton liegt, eisGebiet, welches halb so groß ist, als das Donaugebiet, das zweite de»chinesischen Wasserbecken liegt auf der Nordseite der Nan ling, es um-faßt das Bette des Kiang, und das große sich daran schließende Wasser-system ; im Norden wird es von der Pe ling begrenzt, die es von des»des öoang ho scheidet. Dies letztere reicht nordwärks bis an die BergketteIn schan. Die Verlängerung der zuletzt genannten nach Nordosten bil-det ein viertes und fünftes Wasserbecken, von denen ersteres dem gelbesMeere, letzteres aber, in der Mandschurei belegen, dem ochozkischen ode»perschinskischen Meere angehört; während das zweite und dritte de»chinesischen Wasserchsteme demjenigen Meere tributpflichtig sind, dessessüdlichen Theil die Chinesen Tong Hai, d. h. östliches Meer nenne»,den nördlichen aber Whang Hai, d. h. gelbes Meer.

Den ersten Nang unter den Strömen China's nehmen der Kiusßund der Hoanq ho ein, welche mit den größten Strömen Asiensselbst Amerika's verglichen werden könne»; denn jener hat ein Geb^von 34,200, dieser von 33,600 deütschen Quabratmeilen. Beide ent-springen im Lande der Kuku noor Mongolen, und durchschneiden da»Reich von Westen nach Osten, um sich in's gelbe Meer zu ergieße»'Ihre Quellen und Mündungen sind nahe bei einander; aber in ihre>»Laufe entfernen sie sich bedeütend von einander und umgürten eint»Länderraum, der mindestens so groß ist, als die Länder des mittler»Eüropa zusammengenommen. Der Jnlong und der Kinscha kiang (obt'Goldsandstrom) sind zwei große Flüsse, die in jenem Mongolenlan»entstehen, Tübet in seiner östlichsten Provinz, Kham, durchstießen ""aus deren Vereinigung der Kiang, der Strom xsr exeeUeaee, en

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