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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Buddhaistisches Staatensystem.

chinesischen Zimmt-, den Po>neraiize»baum, den Rhabarber, womit dieBewohner des nördlichen China einen so einträglichen Handel treiben,den Ginseng, dessen Ertrag in Schingking dem Kaiser ausschließlichvorbehalten ist, und einen bedeutenden Theil seiner Einkünfte bildet;und eine außerordentliche Manchfaltigkeü von Holz- und Stauden-Ge-wächsen, die wegen der Schönheit ihrer Blüthen kultivirt werden; außerder Baumwolle eine Menge anderer Spinnpflanzen, Hanöhaltungsge-wächse und Cerealien, welche verdienten, nach Europa verpflanzt zu wer»den. Man kann mit Liebich unbedenklich sage», daß der Ackerbau derChinesen der vollkommenste in der Welt ist, sie sind die bewundernswür-digsten Gärtner und Erzieher von Gewächsen, für jedes wissen sie eigendszubereiteten Dünger anzuwenden; den Exkrementen der Thiere legen sienur einen höchst geringen Werth bei. Bei uns schreibt man dicke Bü-cher, aber man stellt keine Versuche an, man drückt in Prozenten aus,was die eine oder andere Pflanze an Dünger verzehrt, und weiß nicht,was Dünger ist! In China gibt man den Getreidefeldern keinen andernDünger, als Menschenexkremente, und daö hat zur Folge, daß man aufden Getreidefeldern kein Unkraut, und kaum irgend eine andere Pflanzefindet, als das Korn selbst. In den Tafelländern von Tübet und Jn-uerasien traten die eüropäische» Cerealien als Hauptnahrnngöpflaiuenauf, neben mehreren anderen aber, die diesen Ländern eigenthümlich sind.Bodenplastik und Klima bedingen in allen diesen Gegenden den Anbaudes Erdreichs, der, im Verhältniß zu China selbst, unbedeutend genanntwerden muß, und sich in den Provinzen des Himmels-Gebirgs dem inTnrkistan und Iran gebräuchlichen Kulturen anschließt.

Für die Völker dieser Tafelländer ist die Viehzucht die Hauptbe-schäftigung, die ebenfalls denselben Arten von Hansthieren zugewendetist, die wir im westlichen Asien kennen gelernt haben, darunter auch dasKameel. Der tübetischen Ziege, welche den berühmten Sbawlflaum lie-fert, haben wir bereits Erwähnung gethan; sie ist nicht auf Tübet be-schränke, sondern kommt auch in Chinesisch-Turkistan vor, namentlich inJarkand. Daö Pferd, welches in China gezogen wird, kann es mit kei-nem der westasiatischen Rosse, dem Araber, Turkmanner, aufnehmen;auch das chinesische Rindvieh ist nicht so schön, als das europäische,überdem weniger gewöhnlich, als bei uns; das Schwein ist kleiner.Unter den verschiedenen Hundearten ist eine, die man ißt. Die Jagdist im Umfange des ganzen chinesischen Reichs sehr ergiebig; mancheVölkerschaft, besonders unter den Tnngnsen, sind zu ihrem Unterhalt fastausschließlich auf den Ertrag der Jagd angewiesen. Daß in den tro-pischen Strichen China's der Elephant zu Hause sei, haben wir bereitserwähnt; dort Hausen auch Rhinoceros, Tapir, auch mehrere Vierhä»-der, selbst große Affenarten, die dem Orang-Utang ziemlich nahe stehe».China ist die Heimarh des Gold- und Silberfasans; der Federviehzuclstwird große Sorgfalt gewidmet. Von der Zucht der Seidenwürmer ha-ben wir bereits oben beim Pflanzenreich gesprochen. Diese Zucht bildeteinen Hauptzweig der Thätigkeit nicht allein der Chinesen, sondern auchmancher türkischen Volksstämme in den Provinzen auf der Südseite desHimmelsgebirges, namentlich in Chotan. Fischerei ist ein anderer großerZweig der Rationalwirthschast in den Seeprvvinzen.

Es gibt kein Mineral, das man nicht aus China erwarten dürfte-Gold und Silber finde» sich in den südlichen und westlichen Provinzen»Haiene besitzt mehrere Goldbergwerke und der Kinschakiang führt, w>e

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