Buch 
6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
Entstehung
Seite
193
JPEG-Download
 

Das chinesische Reich.

193

Haften,Papier,, Svrg-fremdeeit unde Euro-eckstein,i ihnen,che vont treibte aller-?ausbe-nd Tur->ß eüro-nssischeuimentenS, ober> hoherZarkansaktnrenr chine-' Quan-Vander-. Denn>eringer

r land-iberdeMäußerstweit be-ranäle»>d indu-nle desin de»eils der«tragen,aufteilteegypte»Äenain

sich ^n Zwei-er Tar-en Lä»-ch Der-en, hatl Abend-

ihinese»siungen-sten d-sgesandte

zieht man Pferde aus Turkistan, Nephrit, Bisam und Shawls aus Cho-lan und Tüber, Pelzwerk, deutsches und russisches Tuch aus Rußland.Die europäischen Mächte muffen sich viel Mühe geben, daß ihre Kauf-leute auf dem Fuße bloßer Handelsleute aufgenommen werden. Siewerden es nur au gewissen bestimmten Orten und mir hindernden Ein-schränkungen, und dies beruht auf der geringen Wichtigkeit, die dieserHandel mit dem Auslande, so bedeutend er uns auch zu sein scheint, inden Augen eines so ungeheuern, so vollreichen und an Naturerzeügnissenso reichen Landes hat. Jarkand ist der Stapelplatz des Handels, dendas Chinesische Reich mit seinen westlichen Nachbarn, mit Chvkans,Buchara, Kundis, Persieu, treibt, durch deren Vermittelung ihm aufdiesem Wege auch europäische Waaren zufließen. Aber der unmittel-bare russische Handel findet, wie bereits oben in der Übersicht gesagtwurde, nur in Maimalschin Kiachta Statt, der indeß nicht so bedeutendist, als man gewöhnlich glaubt. Er übersteigt selten die Summe von6 Millionen Thlr. im Jahr und beträgt oft nur 1'/- Million. Dassibirische Pelzwerk findet dort weniger Absatz, seitdem Engländer undAmerikaner eine große Menge Nauchwerk von der Nordwestküste Ameri-ka's nach Cauton bringen. In dem zuletztgeuanureu Hafen werten dieEuropäer zum Haudeltreiben zügelnste». Eüropäische und indische Waa-gen aller Art werden von ihnen eingeführt, ganz besonders aber Opium,welches zwar in China verboten ist, und desbalb zu den seit einem PaarJahren bestehenden Zerwürfnissen der Engländer und Chinesen Veran-lassung gegeben hat, nichts desto weniger aber von den letzteren mit größ-er Gier, jetzt auf dem Wege des SchieichhandelS, genommen wird. DieAusfuhrartikel sind Erzeügnisse des chinesischen Bodens sowohl als derchinesischen Industrie; vorzugsweise jedoch besteht die Ausfuhr in Thee,vv„ dessen Ouantitäien, die nach Eüropa und Amerika gelangen, wiebie einer frühere» Abtheilung dieses Buches, Pflanzengevgraphie, diebetreffenden Nachrichten eingeschaltet haben. An diesem chinesischen Han-bel nehme» zwar alle cüropäischen Nationen, die sich mit dem Seehan-bel beschäftigen, Theil, — die Russen ausgenommen, die sich auf den^andhaudel über Kiachta beschränken. — Die Engländer sind es aberbvrzugsweise, und nach ihnen die Nordamerikaner,'in deren Händen sichber Hauptverkehr befindet. Man rechnet, daß der Einkauf, welchen diebritisch-vstindische Kompagnie in Cauton macht, 30 bis 40 Millionenlöstet, und daß derselbe in Eüropa einen Ertrag von 65 bis 70 Millio-nen abwirft. Außer den Einschränkungen in Bezug auf die Orte, woeuropäische Kaufleute zugelassen werde», den Ort, wo sie wohnen dürfen,b>>- die Länge ihres Aufenthalts in Canton, hat ihnen die chinesischeLegierung nicht die Freiheit zugelassen, die chinesischen Handelsleüte zufühlen, n,tt denen sie Geschäfte machen wollen. Sie hat das Monopolbrs europäischen Handels privilegirten Kaufleüten gegeben, deren Anzahl"rb auf achtzehn beläuft. Diese Kaufleüte, Honisten, im Englischen ge-"Hhnlich tzong genannt, nach einem chinesischen Worte, welches Maga-^'t bedeutet, sind verpflichtete Unterhändler aller kommerziellen Unter-^bmungen; sie leisten Bürgschaft und Kaution, und ihr Amt erstreckt

ofr bis zu einer Art politischer Zwischenknnft bei den haüfig zwischen

GeschäftSlrüten und der Lokal-Obrigkeit sich erhebenden Schwierig-"Ukn.

Wir wenden uns, auch ferner an Nemüsat's Hand, znr Betrachtung^ geistigen und sittlichen Kultur der chinesischen Nation. DieB-Maus, «d. VI. r. Ablh. 13