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BuddhaistischeS btaatensystem.
rothwangigeS Antlitz sieht, als das der europäischen Frauen. Auf derandern Seite haben herumstreifende Vagabunden eine Hautfarbe, diezwischen Kupferroth und Erdbraun die Mitte bält. Dieß ist der vor-herrschende Teint auch beim japanischen Sandmann, besonders unterdenen, welche sich wegen ihrer Beschäftigung der Sonnenhitze sehr aus-setzen müssen.
Der verschiedene Ursprung der Chinesen und Japaner ist durch dieSprache der letzteren außer Zweifel gesetzt. Diese unterscheidet sich, inHinsicht auf Wurzeln, durchaus von der Sprache aller i» der Nachbar-schaft von Japan wohnenden Völker. Obschvn eine große Menge chine-sischer Wörter angenommen worden sind, so bilden diese doch keineswegseinen ursprünglichen, vollständigen Theil der Sprache; sie sind durchchinesische Kolonien übersiedelt worden, und hauptsächlich durch die chi-nesische Literatur, welche die Grundlage der japanischen Literatur gewor-den ist. Die japanischen Wurzelwörter habe» ebensowenig Ähnlichkeitmit denen der Korea-Sprache, und gleich fremd sind sie den Dialektender A'ino oder Kurilen, jenes wilden Heideuvolks, welches die Inselndieses Namens, Jesv und Tarakai, bewohnt. Diese Äinvö bilden daszweite unter den Völkern des japanischen Neichs. Endlich hat die japa-nische Sprache keine Verwandtschaft mit den Dialekten der Mandschusund Tuugnsen, welche denjenigen Theil des asiatischen Festlandes be-wohnen, welcher Japan gegenüber liegt.
Die Japaner betrachten Sinmn, oder den göttlichen Krieger, alSden Gründer ihres Reichs. Er kam im Jahr 6ü«> vor Chr. Geb. ausdem westlichen Theile ihres Landes, um die große Insel Niphon zu ero-bern. Höchstwahrscheinlich war er von chinesischer Abkunft, und seineFamilie aus China zur Zeit der Unruhen geflohen, welche dieses Landunter der Tscheu-Dynastie zerrütteten, Schutz suchend in einem weitergegen Osten belegcnen Lande; eine Vermuthung, die durch die Thatsachenoch wahrscheinlicher gemacht wird, daß die Japaner nichts Bestimmtesüber die Begebenheiten in ihrem Lande, vor Sinmn's Epoche, anzugebenwissen. Dieser Eroberer fand Niphon bereits bevölkert, und er brauchtenichts weiter, als sich daselbst festzusetzen. Die ganze Insel scheint da-mals von den alten Urbewvhnern besetzt gewesen zu sein, die, als sichdie Civilisation über die westliche» Theile derselben verbreitete, nach undnach gegen Osten hin verdrängt wurden, und deßhalb den Namen Atsu-majebis, oder östliche Barbaren, erhielten. Dieses Volk behauptete sichnoch eine Zeitlang, und seine völlige Auflösung und Vermischung mitden übrigen Japanern fand erst im eilften Jahrhundert unserer Zeit-rechnung statt. Nach der Epoche von Siumu kamen andere chinesischeKolonisten nach Japan. So im Jahre 2U9 vor Chr. Geb. eine Kolonie,die Künste und Wissenschaften einführte, die bis dahin unbekannt ge-wesen waren; und dies ist die Ursache, wcßhalb die Japaner dem Führetdieser Kolonie, Namens Ziko-fnkn (Seu-suh), göttliche Ehren erweisen.
Die Japaner rivalisiren mit den Chinesen, von denen sie ihre Kul-tur erhalten haben, sowohl in den landwirthschaftlichen Gewerben, alsin der technischen Industrie. Sie arbeiten trefflich in Kupfer, Eisen undStahl. Die Klingen, die sie verfertigen, stehen den Damaöceuern undChorasanern nicht im Mindesten nach. Viele Künste, wie Seiden- undBaumwollenweberei, Porzellan-Manufaktur, die Fabrikation von Papietaus der Rinde des ManlbeerbaumS und den Fasern verschiedener Pflan-ze», die Kunst des Lackirens, die Verfertigung von Glaöwaaren » 1 ^
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