Buch 
6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
Entstehung
Seite
218
JPEG-Download
 

218

BuddhaiftischeS Staaten Wem.

Geschäfte dem Fürsten von Matsmai jährlich ein freiwilliges Geschenkgeben müssen. Obwohl die Bewohner von Jesv halbe Wilde und wenigkultivirt sind, so sind doch diejenigen, welche in der U» sio ja mit bettJapanern in häufigerem Verkehre stehen, wieder roh und ungesittet.Die Insulaner der östlichen Provinz heißen O mi katta Jeso, oder Bar-baren, die es mit dem Kaiser halten; denn man hält dafür, daß sieunter der Herrschaft des Fürsten von Matsmai stehen, weil sie demsel-ben jedes Mal zum neuen Jahr ihren Glückwunsch darbringen. DieJeso, sagt ein japanischer Geograph, kennen weder Schrift »och kostbareDinge, weder den Ackerbau noch die Webeknnst. Sie verstehen es nicht,aus dem Boden ihres Landes das Gold, Silber, Kupfer und Eisen z»fördern. Sie gehen aus den Fischfang im Meere, aus die Jagd undden Vogelfang, deren Ertrag ihnen zur Nahrung dient; sie haben fürnichts anderes Sinn, als für's Essen und bei ihren Weibern zu schlafen.Wir haben es also hier mit einem Fischer- und Jägervolk zu thun, das,wie jener Geograph weiter berichtet, seine Kleidung aus'Pflanzenfasern,Baumrinde und Thierhaüten verfertigt. Sie kaufen alte Kleider, dieihnen von den Japanern, Chinesen, Mandschu und Russen gebracht wer-den. Die angebauten Ländereien finden sicb an der Meeresküste inner-halb des Kantons Makomai, wo 107 Dörfer von Gebirgsinsulanern be-wohnt sind. Auch im nordöstlichen Theile, der von den Jama sumi Jeso,d. h. Gebirgs-Jeso, besetzt ist, wird etwas Landbau getrieben.

Nördlich von Jeio liegt die Insel Karafuto ober Karafto, derenwahrer Name aber Taraikar oder Taraka'i ist. Auf ihr befinden sich 22Dörfer. Die Bewohner von Jeso tauschen gegen ihre Landesprodukteauf Karafto blaue Glasperlen, Ablerfittige, Tabackepfeifen, Seiden- undBaumwollenzeüg, Waaren, die theils mantschuischen, theils chinesischenUrsprungs sind.

Zwischen Karafto und Jeso hat das Meer sehr viele Sandbänke undblinde Klippen, die die Schiffsahrt sehr gefährlich machen, weshalb derVerkehr zwischen beiden Ländern immer sehr beschränkt gewesen ist.

In dem Meere östlich von Jeso liegt der Archipelagus, der im Ja-panischen Tsi sima, oder die tausend Inseln heißt. Er besteht aus 3?Inseln, die bei den Europäern unter dem Namen der Kurulischen bekanntsind. Die Jeso von Malsmai besuchen zwei davon, nämlich Kuna zir«(Kunaschir) und Jedvrofu (Jturup), und bringen dahin Reis, Salz,Taback, Sake, d. i. japanischer Wein und japanische Mannfaklurwaare»,wogegen sie vornehmlich Pelzwerk eintauschen.

Die Jeso haben keine Tempel, der Name ihres Gottes ist Komo'i.Ihm zu Ehren zünden sie auf den Bergen und an den MeeresufernFeüer an, und darin besteht ihr ganzer Kultus. Ihre Verfassung >sieine rein patriarchalische: jeder Weiler hat einen Ältesten als Haüptling,der die Angelegenheiten der Gemeinde besorgt. Obwohl die Bewohnetdieses Landes, fügt der japanische Geograph hinzu, sehr dumm sind, sszeichnen sie sich doch durch einen vortrefflichen Charakter aus. Diejen^gen, welche mit den Japaner» in Verkehr stehen, sind sehr wißbegierig»sie erkundigen sich nach den Gebraüchen und Gesetzen der Japaner, u»dman hört Jung und Alt nach diesen Dingen frage». Man darf daherhoffen, daß dieses Volk nach und nach durch den Handel und die Sehil»fahrt mit den Japanern civilisirter werden wird.

Zum japanischen Reiche gehören noch die Mu nin sima (Bo «>>'sima im Chinesischen), d. h. Inseln ohne Menschen, die von der japan^

sehen Reg»'e>den sind.

Daß dinesischen) ubereits oben

Die hint

Hinter!fische HalbstEiam undMitte, unt

A nna»nd zwarSüden anSein Fläch,Naume n»vormals getiäien AnnoSüden.

Die Bder, von k»ach Südeiwelche in (der Küstenund der sieinem weilFällen dunTon fing lder östlichsHalbinsel >that jenseitin seinem sdem Abflrst"ärkt hat,Zwei Längetfiär ein klewlbst, aufwird.

. Das Leiner Bevoiinnani, g<fieo an »tenwa latsche»indo-brilisi?" die chdes Worte^vhner de