Buch 
6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
Entstehung
Seite
219
JPEG-Download
 

Geschenkid wenigmit den«gesittet,der Bar-daß sie! dem sei-en. Diekostbarees nicht,Eisen z»agd undrben fürschlafen,un, das,mfaseni,der, dieicht wer-te inner-nern be-mi Jeso,

>, deren, sich 22Produkte?en- undnesischeN

mke undhalb derist.

im Ja-aus 37bekanntAna ziri, Salz,'waaren,

Komo'r-

resuferN

su n g >silüptling,iewohneksind, >.»Diejenl-begierig»er, undrf daherie Sch>w

(Bo niü

e japal"*

Die hinterindischen Reiche. 219

schen Regierung eine Zeitlang zu einer Verbrecher-Kolonie benutzt wor-den sind.

Das; die Inselgruppe Riu Kiu (im Japanischen, Linn Kbiu im Chi-nesischen) und Korea auch dem japanischen Reiche ziuspflichtig sind, istbereits oben erwähnt worden.

Die hinterindischen Reiche Annam, Siam und Birma.

Hinterindien, die Halbinsel jenseits des Ganges, oder die indo chine-sische Halbinsel zerfällt in drei große Staaten, in die Reiche Annam,Eiam und Birma, davon das zuerst genannte den Osten, das zweite dieMitte, und das dritte den Westen der Halbinsel füllt.

Annam Kwvk, d. h. Reich Annam, grenzt gegen Norden an China,»»d zwar an die Provinzen Knang si und Irrn nan, gegen Osten undSüden an das chinesische Meer, und gegen Westen an das Reich Siam.Sein Flächeninhalt beträgt gegen I3,VVV deutsche lDMeilen, auf welchemRaume ungefähr fünf Millionen Menschen leben. Es besteht aus dreivormals getrennten Königreichen, aus Ton King im Norden, dem eigent-lichen Annam, oder Cochinchina in der Mitte, und aus Cambodia imSüden.

Die Boden-Gestaltung wird durch einen Gebirgszug charakterisirt,der, von den Gebirgen China's auslanfend, ganz Annam von Norden»ach Süden durchschneidet und aus mehreren Ketten zu bestehen scheint,welche in Cochinchina terrassenförmig abfallen, und den größten Theilder Küsten dieses Landes zu einer Steilküste macht, während Ton King»ud der südliche Abschnitt von Cambodia flache Küsten hat, und auseinem weil und breit ausgestreckten Niederlande besteht, das in beidenFällen durch das Delta eines großen Stromes gebildet wird, welcher inTv„ fing Son ca, in Cambodia Me khong heißt. Dieser Me khong,ber östlichste unter den vier großen Strömen, welche die hinterindiscbeHalbinsel von Norden nach Süden durchfurchen, bewässert das Längen-shal jenseits oder westlich der vorher erwähnten Gebirgsketten, denen er'» seinem Laufe beständig parallel bleibt, und bildet, nachdem er sich mitbeni Abfluß des in Cambodia belegenen Bien ho oder großen Sees ver-»ärkt hat, ei» Mündnngö-Delta, das beinahe drei Breitengrade und^wei Längengrade Ausdehnung hat. Am Unterlauf des Me khong scheintsich ein kleines Plateau zu erheben, das auf der Ostseile vorn Me khongwlbst, auf der Westseite aber von einem Zuflüsse dieses Stroms begrenztwird.

. Das Reich Siam ist ungefähr i«,vva deütsche CMeilen groß, mitkNier Bevölkerung von etwa 2'/. Millionen. Es grenzt gegen Osten an-ilunam, gegen Süden an das indische Meer, und zwar an den nach ihmgenannten Busen, sowie an die kleine» mohammedanischen Staaten der!»»laischeii Halbinsel, gegen Westen an die südöstlichsten Provinzen des'»dv-bn,ischen Reicks, sowie an das Reich Birma, und gegen Norden?» die chinesische Provinz Jünan. Siam ist portugiesische Aussprache»es Wortes Schau, womit die Birmaer ihre östlichen Nachbarn, die Be-wohner des Reiches Siam belegen, die sich aber selbst Tay oder Thai