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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Die Heldenwelt.

ras, die Saabs oder Buschmänner, das roheste und wildeste Volk inSüdafrika.

Kaffern.

Die KussaS, Tambukis, Zulus, MambukkiS in den Küstenländernund auf den Gebirgsabhängen; die Bitschuanen auf dem Tafelland«,die in Briquos, TammahaS, Borrvlongs, Makwinis, MorvlongS undGokos zerfallen.

Nördlich von den eigentlichen Kaffern wohnt die, wahrscheinlich mitihnen verwandte Nation der Mvnomvtapa, unter denen man die Mon»gas, Bororos, Mowigvs und Marawiö unterscheidet. Ob die Bewoh»ner der Inselgruppe der Comoren kaffrischen oder Neger-Ursprungs sind,ist ungewiß; arabisches Blut rinnt mit in ihren Adern.

Daß zu dieser ethnographischen Abtheilung wahrscheinlich die Gallaöim nordöstlichen Theile des Tafellands zu rechnen seien, ist bereits obenangeführt worden. An sie lehnen sich, südwärts, die Bewohner vonGingiro, so wie die MuzimboS oder ZimbeS, die auch unter dem Na»men Maruca vorkommen.

Malaien.

Die Nachkommen malaiischer Einwanderer bilden das Hauptstück derBevölkerung auf der großen Insel Madagaskar, deren Urbewvhner sehrwahrscheinlich Kaffern waren. Beide Volksstämme haben sich nur ingeringer Zahl rein erhalten, aus ihrer Vermischung, zu der auch ara»vische Seefahrer beigetragen haben, ist ein besonderes Volk entstanden,das man Madagassen oder Malgaschen nennt, die gebildetste Nationunter allen Völkern der afrikanischen Heidenwelt, welche in die Stämmeder Owaö, Seclaven, Antawaren, Betimsaras, Betanimenen, Antacimenu. m. a. getheilt ist, nichts desto weniger aber ein großes, selbstständigeSReich ausmacht, das sich durch allmählige Annahme des Christenthumsund durch einen lebhaften Verkehr mit den Europäern zu kultivirenstrebt.

Die australische Heidenwelt.

Wenn wir unter den heidnischen Bewohnern von Afrika noch einengewissen Grad von Bildung wahrnehmen, wenn wir bei den meisten vonihnen das Bedürfniß erkennen, sich zu größeren gesellschaftlichen Der»einen zusammen zu thun, was das Entstehen ganzer Nationen zuwegegebracht hat, deren Leben nach Formen geregelt ist, welche an die socia»len und politischen Einrichtungen der Kulturvölker erinnern, wenn vonder Mehrzahl der afrikanischen Neger die Mittel zur Eubsistenz auf demWege des Ackerbaues gewonnen werden, der, von einem seßhaften Lebenausgehend, jene gesellschaftliche» Verhältnisse hervorruft, so findet sichvon allem diesem bei den Urbewohnern des Australische» Festlandes nicistdie mindeste Spur; wir finden hier den Menschen auf der unterstenStuf« der Leiter intellektueller, moralischer, ja selbst physischer Fähig*keilen, wir sehen ihn nur in kleinen, schwachen, vereinzelten Horden zu*sammenlebend, die ein umherirrendes Leben führen, um auf ihren Wan*

Verzügen insam ausgejsuchen.

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