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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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238
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Die Heidenivelt.

drigen und den Inseln des Mendanna-Archipelagus. Noch keine Ver-suche Seitens dee evangelische» Mission sind gemacht worden auf denInseln des Mulgrave's-Archipelagus und aus den Karolinen; und dieAustralier auf der westaustralische» Jnselreihe liegen bisher ganz außer-halb deS Kreises der Bestrebungen ächt christlicher Humanität. Siescheinen in der That eben so unempfänglich für mildere Sitten zu sein,als ihre gleich rohen, ja der thierischen Natur nahe stehenden Bruderauf dem Festlande Australiens.

Die amerikanische Heidenwelt.

Mit Ausnahme seiner südlichsten Spitze ist ganz Amerika ein christ-liches Staatensystem, das durch eüropäische Einwanderer gegründet wor-den ist. Zwar gibt es auf dem Gebiete verschiedener seiner Staatennoch Heiden in Menge, wie z. B. in Brasilien, in den VereinigtenStaaten von Nordamerika, im britischen Amerika u. s. w., allein dieseHeiden kommen hier nicht in Betracht, da sie dem Lande der christliche»Vereine angehören. Es handelt sich hier um diejenige» amerikanischenHeidenvölker, die bisher nicht in den Kreis jener Staaten gezogen wor-den sind, um die Araucanos, die Patagonier und Feüerländer, welcheihre Wohnsitze in der südlichsten Spitze des Erdlheilö haben, und diemit den Vereinigten Staaten am La-Plata-Strvm vermöge deS, in denatlantischen Ocean sich ergießenden Colorado-Flusses, und mit der Repu-blik Chili längs des Kammes der Andes-Ketke grenze». Das wichtigsteunter diesen Völkern sind die Araucanos; wir wollen etwas länger beiihnen verweilen.

Die Araucanos bewohnen denjenigen Theil von Südamerika, wel-cher süvlich von Chili, zwischen der Andeskette und dem Meere liegt.Die Spanier haben zu allen Veiten den kriegerische» Geist dieser Völ-kerschaften gefürchtet, die sie niemals haben bezwingen können, und mitder sie, bis auf die letzte Zeit, in einem Zustande ewigen KriegS gewesensind. Die cbilischen Truppen sind von den Araucanos oft geschlagenworden; und hätten die Unterjochte von Amerika zur Zeit der Pizarro'Sund CorteS, in den entnervten Peruaner» und Mejikanern nur eine»schwachen Funke» von der Kraft der Araucanos vorgefunden, — niewürde die Menschheit über die Ansbrüche ihrer blutigen Eroberung zuseüfzen, und der Blutdurst und die Habgier der Almagrvs und ihrerGefährten würden die Gewaltstreiche ihrer Ungerechtigkeit sehr theüerzu bezahlen gehabt haben.

Denn die Araucanos bilden eine kriegerische Völkerschaft, die i»Wander- und seßhafte Stämme geschieden, Dörfer bewohnt, welche vo»Kaziken regiert werden, und durch eine Art Bündniß zu einem Ganze»vereinigt ist, an dessen Spitze der älteste und erfahrenste unter den Kazüken als Oberhaupt steht. Diejenigen Stämme, welche Chili am nächste»wohnen, sind von der Provinz Cvncepcion nur durch das Thal des Bi»'dio getrennt, und haben sich bis unter die Mauern der Sladt Valdivi»ausgedehnt, deren Gebiet dadurch sehr beschränkt worden ist.

Die Sitten dieses Volkes grenzen, selbst unter den Anfängen seiner

beginnendendie darauf sUnd zu verwnicht das Mvervvllkvmmdem persönli'bm nicht d>Stärker« isikannt.

Der Arentwickeltessein Gesichtiranisch, wiikes und fehlGeberden,Wildheit.

Die Prbiets der A>Einfälle gewUnd die Släplünderten,wiederkehren>en, alS Cvisie um dasder sich dulgnngen krönsurüctgeworlsür dessen .Königlich-Gi>nni Bruch.Rönigspartegegen die iUnmöglichkeAiobio undsnhrt, festeiheils durchBestandtheiNvs , derenken ist.

Ein Ar^vrrechten^eine Hauder Pferde,ihren Dörfegenießen, t"ristotelingen DerkehlAußerordent»e die Truibetrachten.

In derweiblick