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2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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55
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in welchen sie gesellig, oft zu Hunderten beisammen leben, wiedie der Sp i l l ba um-M o tte (Pinen evon^msli» //üön. ^po-iwmeuta eron. Lalr-.), welche nicht blos die Spillbäums(Lvon^mus), sondern noch viele andere, besonders auch dieP s la u m cn b ä u m e oft fast ganz entblättert; dann die K i r-scheIImotte (Milieu paflei!» Vjionomoutn pari. /.all'.),

die auf gleiche Weise den Obstbäumen sehr gefährlich wird.

Unter den Hautflüglern ist die Buschhornwespe derFichten (Hopli^ruz Uinl Il^Iotomu I^ini ^'aö/'re.), de-

ren Aftcrraupen vorzüglich auf jungen Kiefern in großer Mengevorkommen und denselben durch das Abnagen der jungen Triebesehr schädlich werden. Unter der Familie der Halbflüglersehen wir das Heer der Blattläuse (^piusiii) durch ihreunglaubliche Fruchtbarkeit und ungeheure Vermehrung der Ge-sundheit der Pflanzen oft sehr nachtheilig werden, und diesen zu-weilen sogar den Tod bringen. Die Blattläuse, deren fast jedePflanze der hohem Klassen ihre eigene Art hat, schaden nichtdurch das Zerfressen, sondern durch das Aushängen der Blätterund krautigen Triebe, welche sie oft ganz überdecken. Durch dieStiche der Blattläuse entstehen anch häufig blasige Erhebungenund Geschwülste auf den Blättern, Blattstielen und jungen Zwei-gen, in deren Innern ganze Familien dieser Thiere leben, undwodurch die Pflanzcntheile ein völlig mißgestaltetes Ansehen er-halte», wie man dieses häufig an Ulmen (von toliorum

Vlmi) , an Weiden (von Spills Lnliois), an Pappeln (vonSpills Hemulao und ^ Akstlarum Iremuiao), ferner anL i nde n,Apfelbaumcn, Pfirsichbäumcn, Johannisbeersträu-chern, Pistacien u. s. w. von (diesen Pflanzen eigenen) Blatt-laus-Arten herrührend, sehen kann*). Ferner sind aus dieserFamilie die Schild läuse zu erwähnen, welche ebenfalls denPflanzen dadurch schaden, daß. sie durch ihren Stich einen häufi-gen Säftcausfluß veranlassen. Ihre Arten kommen auch auf sehr

") Wegen des honigartigen Saftes, der bei den meisten Blattlaus-Arten aus zwei kleinen Röhrchen des Hinterleibes auströpfektund welchem, wie bekannt, die Ameisen sehr begierig nachgehen,hat man die Erzeugung des Honigtaues (S. 48) diesenThieren zuschreibe» wollen, was aber von genauern und unbefan-genen Beobachtern widersprochen wird.