Fäke« ausschicken, vermittelst deren sie auch zu mehreren znsam«menhängcn. Eine Art dieser Schmarotzerpilze (klu-roctoninErovorum), von gclbrother Farbe ^) befallt die Zwiebeln des knl-tivirten Safrans, und richtet in den Safranfeldcrn des südlichenFrankreichs (namentlich im 6ätl,.oi8) oft große Verwüstungenan, wo man ihn darnm auch Safrantvd (mort clu «nkrr»»)nennt. Eine andere Art (kinnootonia NestionAinis), von pur-purrothcr oder violetter Farbe, mit länger» und dünnern, denWurzeln fest anliegenden Faden?) greift die Wurzel des gemei-nen Sch ncckcnk lces oder der Luzerne (iVIsclionAo s.ativ») an,wodurch die Pflanze in kurzer Zeit abstirbt, während der Pilzsich immer weiter über die benachbarten Pflanzen verbreitet. Sosieht man, ohne bemerkbare äußere Ursache, viele dieser Pflanzenabsterben und in den Luzernefeldern leere Stellen, meist von rund-lichem Umfange, entstehen. Diese Krankheit, welche bei Mont-pellier sehr gewöhnlich ist, ferner bei Genf und in Lothringen be-obachtet wurde, soll (nach De Eandolle) auch in andern Län-dern von Europa auf Luzernefeldern vorkommen. Sie tritt vor-züglich in tief und feuchtgelcgencn Feldern auf, und ergreift leich-ter die aus Setzlingen, als die aus Samen erzogenen Luzerne-pflanzen. Sowohl bei -dem Safran als bei der Luzerne soll mannur durch das Umziehen der angesteckten Pflanzen mit einer tiefenFurche die weitere Verbreitung des Pilzes verhindern und diebenachbarten Pflanzen retten können, wobei man aber Acht habenmuß, das; die ausgegrabene Erde nicht auf die gesunden Pflanzenzu liegen kommt, weil sie diese leicht durch die in ihr enthaltenenFaden des verderblichen Pilzes anstecken könnte. Auch auf denWurzeln junger Apfel- und Mandclbäumc hat man weiße,byssusartige Fäden beobachtet, welche dieselben tödtctcn und sichin der Baumschule immer weiter verbreiteten*).
') Nees v. Esenbeck, Syst- d. Pilze u. Schwämme, lab. 14 ,kig'- 155.
') 71s ttanckotts in den M'M. (In Mus. nnt. <Ie tt-uiü, Vol. 2
(1809), tsb. 8.
") ttnuckotts, kli^zioloxio vexet. III, 1434. — Doch ist esnicht erwiesen, ob diese Fäden wirklich einer Ul»'ro,ai>n>s angehör-ten. Dagegen unterscheidet Fries (S^ti-m. m^-l. II, p. 2 «s)noch einen Wnrzeltödter der Moose (kisnoatoni» Museoruw)