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Muttermasse zuerst ungefärbte, schlauchartige Blasen hervorgehen,welche sich zu vielfächcrigcn Sporen mit verhältnißmäßig starken,an ihrem Grunde verdickten Stielen *) ausbilden. Die Fächcr-brandc finden sich hauptsächlich auf Blättern, jungen Stengelnund Zweigen der Rvsacecn ein, wo sie, wie die Stiel- und Zwil-lingsbrande, zugleich mit Staubbrandartcn, oft aus der nämli-chen Muttermaffe sprossend, auftreten").
Diese Stufenfolge der hvhcrn Entwicklung, welche an dieim Anfange (§. 2 und 3) gegebene Stufenfolge des Pflanzenbauesüberhaupt erinnert, liehe sich von den hier betrachteten tiefstenGliedern des Gewächsreichcs leicht noch weiter verfolgen, wennunS dieses nicht von unserem Zwecke zu weit abführen würde'"").
§. 252.
Außer diesen Schmaroherpilzcn, deren Mnttermasse, von in-nen heraus in nackte Sporen zerfällt oder auswuchert, läßt sichnun noch eine zweite Formcnreihe von Ausschlagch'chmarvhern un-tcrscheiden, deren Muttermasse zwar ebenso, wie bei jenen, aus
') Unger Epanth. d. Pfl. ssab. 7, 27 k, x, I,.
") Auch in den jüngern Sporen der Fächerbrande läßt sich bei hin-länglicher Vergrößerung die lebhafte Bewegung der gefärbtenBläschen des Inhaltes erkennen, welche übrigens bei keiner derbis jezt genannten Gattungen den Sporen vor der Steife zu feh-len scheint.
«*) So schließen sich z. B. hinsichtlich ihres Baues zunächst die Schweif-oder N a ck t b r a n d e (kociisvln» tt^mnvsporan^iui»
//r.) hier an, welche aus der Rinde der jüngern Zweige der Wach-holderarten hervorbrechen und aus sehr langgestielten, fächerigenSporen bestehen, die durch eine gallertartige Masse zusammenhän-gen, wodurch es das Ansehen gewinnt, als wäre hier eine gemein-schaftliche Hülle (ein Balg) vorhanden. Auch die Schleim spor-linge tMemaspoi-s) sind hier zu ermähnen, welche gleich einemgefärbten Schleime, in Form von gedrehten und gewundenen Fä-den, aus der Rinde verschiedener Bäume (der Birke, Buche, Eicheu. a.), sowohl zu Lebzeiten derselben als nach ihrem Tode, hervor-quellen und in der nackten Schleimmasse zahlreiche, ungestielteSporen eingebettet enthalten (vergl.Nees v. Esenb.Syst. d. PilzeU- Schw. Mb. 44, 6^. 368, a b c), darum aber auch mehr den Staub-branden, als den höher» Bildungsstufen der nacktsporigen Schma-rvtzerpilze sich nähern.