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Mittel angegeben, wie das Bestreichen der von ihnen befallenenPflanzcnthcile mit Seifenwasser, Tabackslauge und Häringslacke,so wie man ferner eine Mischung von Schwefel und Kalk gegendie Schnecken, ein Gemenge von ungelöschtem Kalk, Kienruß undUrin gegen verschiedene Insekten empfohlen hat. Es ist aber beider Anwendung dieser Mittel wohl zu erwägen, ob das Bcstrei-chcn damit den Pflanzen nicht ebenfalls schädlich werden könne,was auch von der Vcrmcngung der Erde mit Kvhlenpulvcr gilt,um die Wurzeln und Zwiebeln von den unter dem Boden leben-den Insektenlarven zu befreien.
Gegen viele schädlichen Insekten sind jedoch gar keine Mittelbekannt, wie namentlich gegen die die verschiedenen Gallauswüchseverursachenden Gallwespen n. a. m. Es ist hier, wie überhauptbei den schädlichen Insekten, hauptsächlich die Natur selbst, welcheihrer allzugroßen Vermehrung früher oder später Einhalt thut;wir müssen dieselbe aber hierin durch Schonung der Feinde jenerInsekten unterstützen, wohin die insektenfressenden Säugcthicre undVogel, dann viele Insekten selbst gehören, deren Kenntnis; für denLandwirth und Forstmann daher nicht weniger wichtig ist, alsdie der Feinde seiner Saaten.
§. 264 .
Auch die Schmarotzerpflanzen erheischen die Aufmerksamkeitder Landwirthe, wo dieselben zu sehr in den Saaten und Pflan-zungen übcrhand nehmen. Das einzige Mittel, die Holzgewächsevon den phanerogamischcn Schmarotzern zu befreien, welche (wiedie Misteln und Riemenblumen) in dem Bast und Splinteder Aesie wurzeln, ist, dieselben vom Grund aus wegzuschneiden,und dieses so oft zu wiederholen, als sich wieder neue Pflanzenaus Samen, den die Vogel herbeigeschleppt, erzeugen sollten.
Diejenigen Schmarotzer, welche auf den Wurzeln von Holz-pflanzen und unbenutzbaren Stauden wachsen, wie die Schup-pcnwurz- (1-stlirae»), Ohnblatt- (IVIonotropa) und mancheSommerwurz-Arten (Orobanosie (7., O. 6ali»
0. cmoi-ulei» ?M., O. sronnrln n. a. m.) wer-
den zu wenig beachtet, als daß man sich um deren Ausrottungbemühte; aber diejenigen, welche angebaute Pflanzen, den Klee,Taback, Hanf, die Bufbohne, Webcrkardcn u. s. w. befallen.