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allgemeinen, kosmischen Verhältnissen herrühren, sind nicht zuverhüten. Manche Dorbanungsmittel sind zwar von Oekonomenund Schriftstellern gegen den Rost, den Flug- und Schmier-brand und das Mutterkorn angerathen worden, z. B. dasEinweichen der zur Saat bestimmten Körner in Kalklauge oderin einer Auflösung von Kupfervitriol (schwefelsaurem Kupfcroxyd)'oder gar von Arsenik; da sich aber ungeachtet dieser Beizen dieKrankheiten in den ihrer Erzeugung günstigen Feldern und über-haupt bei einer anhaltend ungünstigen Witterung dennoch häufiggenug entwickeln, so scheinen diese Nvrbauungsmittel ihrem Zweckenicht sehr zu entsprechen, abgesehen davon, daß die Anwendungdes lcztern, wegen der höchst giftigen Eigenschaft des Arseniks,sogar in anderer Hinsicht Gefahr drohend ist. Eben so wenigmöchte die abwechselnde Bestellung der Getreidefelder mit andernKulturpflanzen gegen die erwähnten Krankheiten der Gctrcideartenschützen, da dieselben nach Allem, was weiter oben darüber ge-sagt worden, nicht für ansteckend zu halten sind. Die Vermeidungder feuchten, schattigen Lagen und eines nicht gehörig zerscztenDüngers, die Begünstigung des freien Lichtzutrittcs und Luft-zuges, dann die Aussaat möglichst vollkommen ausgebildeterKörner, das sind wohl die hauptsächlichsten Mittel, welche inunserer Macht stehen, um diese Uebel zu vermindern, die abertrotz aller Vorsicht bei einer herrschenden ungünstigen Witterungdoch nie gänzlich werden zu verhüten seyn, was auch von denübrigen, nämlich den oberflächlichen und Ausschlagsschmarotzern gilt.
Literatur der Pflanzenpathologie.
§. 265.
t. Ueber Mißbildungen.
G. F. Jäger, Ueber die Mißbildungen der Gewächse, ein Bei-trag zur Geschichte und Theorie der Mißentwicklungcn orga-nischer Körper. Stuttgart 1814 (8).
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mnlies in tlis veKetsblo lUnAcioiu. 6I»8A0vv 1817 (8).b F«Fe/ma-r-r, äs ^nlsiol^si prosti-omus. Oisssrtntio innii-Hursl'is psi^towouplioloAlen. KnnnoolurU «st lHoenuiq1832 (8).