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daß cS noch immer sehr zweifelhaft bleibt, ob die Grenze desPflanzenwachSthums auch bis zu dem tiefsten Meeresgrunde sicherstrecke. Daß indessen noch in einer MecreStiefe von beinahe200 Fuß Algen wachsen können, beweist der (S. 129) erwähntetranbenblätterige Tang, welcher, obgleich an seinem Stand-orte dem Einflüsse des LichteS fast ganz entzogen, dennoch eineschone, grüne Farbe besizt.
Vierter Abschnitt.
Von der Verbreitung nach numerischen Verhältnissenoder von der Verthcilung der Pflanzen auf der Erde.
§. 280 .
Wenn wir bei der Verbreitung der verschiedenen Pflanzen-arten die Mengen im Auge behalten, in welchen die Individuenderselben auftreten, so werden unS sogleich zwei entgegengcsezteVerhältnisse auffalle». Wir finden nämlich, daß die Pflanzengewisser Arten einsam oder zwischen den übrigen Pflanzenartenzerstreut stehen, während die Individuen anderer Arten stetsin mehr oder minder bedeutender Menge beisammen, d. h. ge-sellig wachsen. Zu den einsam oder zerstreut lebendenPflanzen gehören unter andern viele Orchideen (t^prlpvstiumkr>IoeoIu8, »pitvra, O. »raosinltes, 0. m^ockos, Neottia
^iäus »vis LrcL. u. a.'m.), das vielblüthige Ohmblatt(Nonoti-opa U^popit^s), die gemeine Natterznngc (Opsiio-ßlossuin volZatum) und der gewimperte Enzian (kontianavilinta); diese zerstreut wachsenden Pflanzen verliert der Blickgleichsam unter den übrigen, und sie tragen daher gar nicht, odernur dann, wenn sie durch ihre Größe in die Augen fallen, zudem allgemeinen Eindrucke bei, welchen der Anblick einer Gegenddurch seine Vegetation auf uns macht.
abgerissenen Gipfeln von in der Tiefe wachsenden Pflanzen bestehen,wird von Meyen (Grundr. d. Pflanzengeoqr., S. 65) nach eigenenBeobachtungen dahin berichtigt, daß dieselben aus vollständigen,aber völlig frei im Wasser nmherschwimmenden Pflanzen znsam-mengesezt, also nicht von dem Meeresgrunde an die Oberfläche ge-langt seyen.