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2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
Entstehung
Seite
218
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Arten schließen darf, daß sie den Charakter der Stammart wiederangenommen haben. Es ist dieses

der Rüben kohl (Lr» 88 >ea k»p»/,rnn.). Wird davon diemuthmaßlich der verwilderten ähnliche, mit schwacher, dünnerWurzel versehene Form als Stammart angenommen, so lassensich die durch Kultur entstandenen Abweichungen derselben folgen-, verweise unterordnen:

Erste Unterart.

Rübenreps ( 8 r. k»),» olel-Ler»), die angebauten Formenmit dünner Wurzel, die der vlge-benden Samen wegen kultivirtwerden.

Davon gibt es:

Erste Spielart. Winter-Rübenrcbs ( 80 . li»p» »lei-ser» Kiennis), von zweijährigerDauer.

Zweite Spielart. Som-mer-Rübenreps /Lr. Il»si»oleiker» »nnu»), von einjährigerDauer.

Zweite Unterart.

Rübe (Lr. ll»p» r»silier»),die Formen mit dicker fleischigerWurzel.

Erste Spielart. Lange

Rübe (8r. lins,» rnsiiker»lonA»), mit großer, kreiselför«miger oder fast walziger Wurzel.Davon gibt es als

Unterfpielarten:

t) Die weiße, 2 ) die gelbe,3) die rothe, 4) die rothschwarze,5) die geschecktblättrige langeRübe.

Zweite Spielart. Runde

Rübe (8r. Id»s>» r»s,if«r» ro-tunä»), mit niedergedrückt-kuge-liger Wurzel. Auch von diesergibt es

Unterspielarten r

1 ) Die weiße, 2 ) die gelbe,3) die grüne, 4) die rothe runde'Rübe.

Dritte Spielart. Zwerg-Rübe oder Teltower Rübe

(6n»88. 8»si» I»»siiier» n»n»),eine Zwergform mit kleiner, nurdaumendicker, fleischiger Wurzel.