Buch 
2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
Entstehung
Seite
220
JPEG-Download
 

220

einfarbigen oder verschiedenfarbigenBlumen (Gartenform).

Vierte Spielart. D ick-blättriges gem. Stiefmüt-terchen (V. trioolor vuIZari»vrassikoli»), mit dicklichen, etwasfleischigen Blättern (am Seestrandewachsend).

Fünfte Spielart. Rau h-

h aarig es g em cines Stief-mütterchen (V. tricolor vul-Kai'ls liirt»), mit abstehendenHaaren auf allen krautigen Thei-len bekleidet.

Mütterchen (Viola trioolorparviü. tripkizslla), mit Endlappenan den Nebenblättern, von derGestalt und Größe des Mittel-blattes.

Uebergangsform.

Mittel ständiges Stic f-mütterchcn (Viola trieolorintermeäia), mit Blumen, welchezwischen denen der ersten und zwei-ten Beiart das Mittel halten.

Ein Beispiel mit noch weiter gehenden Abstufungen gibt unsdie häufig auf feuchten Stellen, am Ufer der Graben und Flüssewachsende wilde Münze, von welcher ebenfalls zwei Haupt-formen vorkommen, die als Beiartcn betrachtet werden müssen.Nach dem bisher Gesagten wird sich das Schema für diese Artso herausstellen:

Gemeinsame Art. Wilde Münze (Mentlia «^Ives-

ti'is (?rreL§e/rc/«).

Erste Beiart.

Graue wildeMünze(fll.«xlrestris inoana), alle krauti-gen Theile dichtgrauzvttig bisfilzig.

Erste Spielart. Lang-

blättrige (lonZikolia), Blät-

Zweite Beiart.

G r ü »e wild e M ünze (lU.«zslvestris viriilis), der Stengelund die Blätter fast unbehaart,die Bracteen und Kelchzähne stcif-haarig-gewimpert.

Erste Spielart. Schmal-blättrige ( snAuntisoli» ),