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2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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wp er immer mir großem Anfangsbuchstaben geschrieben wird, so weichter häufig im Geschlechte von dem Gattungsnamen ab (OonvolvulurÄ/c/ane/ker, <). stuojwtluim. ()»!>ou i^eo/^mre^, Ou,in>uiinI» l/)a-cäe/mm, OviKnnum Vevsiasauiu /^/s//«?ra). Die

adjectiven Artcnnamcn nimmt man lieber aus der lateinischen alsaus der griechische» Sprache, und man sollte die leztere nur dannwählen, wenn man, zumal bei znsammcngesrzten Namen, keinpassendes Wort im Lateinischen bilden kann, z. B. np?i)st1„8 (blatt-los), i>ol^i'i'l>irn8 (vielwurzelig), jxij^oui^uis (vielsruchtig), muvro-ue^liulus (großkvpfig), s^iiueooaojstiuius (kugclköpfig), me^ulo-«jieoinus (großsamig). Bei den substantiven Artennamcn wird esdagegen nicht so genau genommen, indem man als solche nichtblos lateinische und griechische, sondern auch viele aus den ver-schiedensten lebenden Sprachen entlehnte gelten läßt; wie Ivill-cum Kz-e/la, Vevoniou LeccaLrEA« (aus dein Deutschen), k'rvus Alosjiilus (aus dem Französischen),

Iltul)«!»'»,» . Nimvsu (aus

dem Arabischen), l^ostluiu 1'uuux (aus

dem Chincsis6)en), 8tsvoullu öa/an<//tas, Ipoinnon^limosu Oukec/ne, M. §r«nch/-cr (aus dem Indischen), «lutiujstisMatir/tuk, 1I>aobi«»,u 1iÜ88a,„j,vI<>8 6.

(nach den in Südamerika gebräuchlichen Namen) und noch eineMenge anderer, die freilich zum Theil sehr barbarisch tauten.

Ausnahmen gibt. So sind die Namen aller Bäume und dermeisten Sträucher, welche auf ur, endigen, weiblichen Geschlechtes

(?I'UNU 8 <loui08lica, Mespilus Aermuniea, kvjiuiu« Oiieuux

ZLuxuiiie»). Die Namen auf »n, von der griechischen Endungov, sind alle ungeschlechtig (NI>oiIog>!>i<Iivu >»»xi»,>u»), wenn abervon c»)v, so sind sie Männlich (6r»to» — Npc>rc-,v — »lainlulu-«U8 > dlriAeron —'/ssuxepcüv — die auf po^aii — von n-»)g'L,r-,Bart ausgehenden, wie Deaxopo^on >»aten8i8, cruaikolius, kol)-P 0 A 0 N msritimus, ferner die auf oilon — von oökiv, Zahn — wieOratoäon puipureu«). Die Namen auf a, welche im Genitivati8 haben, sind nicht weiblich, sondern ungeschlechtig (pbyteu,»»8picatum, 6Itul>on>a Iieäs, ac?nm, Nelasioma llüribuixlum, 0»08n>»areiiarluiu). In Bezug auf die Endung 08 M» ist aber zu bemer-ken, das; die Namen, wo jene Endung von dem griechischen»S/nz (Geruch) herrührt, weiblich sind, wie VIv8m» ceeusta, Ci»»-

pkurorm» »>o»8^eliuer».