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S. 333.
Der abgekürzte Gattungscharakter, welcher bloßdiejenigen Merkmale enthält, die zur Unterscheidung von den an-dern Gattungen derselben künstlichen Klasse und Ordnung odernatürlichen Familie gerade ausreichen, bildet eigentlich nur einenAuszug aus dem ausführlichen Charakter, und kann wie dieserentweder Fruktifikationscharakter allein oder aus Fruk-tifikations- und Vegctationscharakter zusammcngeseztseyn, wobei aber keine besondern Absätze gemacht werden. Bei-spiele ohne Vegetationscharakter:
CNLl-IDOMIM /.rnn.
kni. Lsvpnlus, eslineus.pot. 4. 8tnm. nuinerosn. 0»p8.sili^uaekormis, bivnlvis: vnl-vulis n dnsi «st n^,^ooIn sts-Iiisventiiius. 8on>. spsrmoptzo-ris 2 intorvkstvularil>u8, sti88e-plmontum porvium ooiwtitn-entibus, ktkkxa. 8^nop8.
p. 3V.)
^^8ivknvAl /r.
Iin6k»r>8 vol olliptlva:v«lvuli8 vonvoxis plnniusc!uli8,enerviis vet bk»8i rustimont»nervi intsrmostii obsolet» na-tatis. 8sm. in e^novis loouioInaersunliter bisermlia. 6ot.nooumlientks. (^sc4 szni. p.34.)
8ili<juu tsrotiusvul«, kchbro-vint» nut stevlinnt«. 8tiA,n«subbilobum. l»«s! no^ua-
I»8, pntsns. 8eininn parv«, ir-roguinritor blssrioli.',, in>mr»r-»inatn (v—). (/)s prostn.
I. p. 137.)
Schöllkraut.
Der Kelch 2blattrig, hinfäl-lig. Die Blume üblättrig. DieSchote einfächcrig. Die Sa-me» an zwei seitenständige, fäd-liche, zwischen den Klappen lie-gende Samenträger angeheftet.(Koch) Deutscht. Flor. IV.S. 5.)
Bru nnenkressc.
Die Schote linealisch oderelliptisch. Die Klappen kon-vex oder auch ziemlich flach,nervenlos oder an der Basismit einem schwachen Anfangezu einem Nerven. Die Samenin jedem Fache unregelmäßig-zweireihig. Der Keim seitenwur-zelig. (Koch D. F-l. IV. S.478.)
Die Schote stielrundlich, ver-kürzt oder hcrabgebvgen. DieNarbe schwach-zweilappig. DerKelch an seinem Grunde gleich,abstehend. Die Samen klein,unregelmäßig - zweireihig, nnbe-randct (v—).
Beispiel mit Vegetationscharakter: