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2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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Pflanzenverzeichnisse des bot. Gartens zu Bologna heraus, worin er,außer mehreren neuen Gattungen, auch die Geschichte dieses Gartensmittheilte'). Mich. Angclv Tilli, Arzt, Lector und Vorsteherdes botanischen Gartens zu Pisa, der in Asien und Afrika Pflanzengesammelt hatte, gab ein Verzeichnis des genannten Gartens her-aus 2), worin er die Pflanzen nach der Tvurnefvrt'schen Nomen-klatur aufführte, von den seltnern auch Beschreibungen und Abbil-dungen gab. Givvanne Jerominv Zannichelli, Apothekerin Venedig, hatte die Flora um Venedig, Verona, in Jstricn undauf den eugancischen Bergen durchforscht, und seine Beschreibungender aufgefundenen Pflanzen, so wie überhaupt sein botanisch-litcra-rischer Nachlaß, wurden erst nach seinem (im I. 1729 erfolgten)Tode von seinem Sohne Givv. Giacvmv Zannichelli heraus-gegeben 2). Einige Abhandlungen, welche der Vater selbst nochin Druck gegeben, sind von geringer Bedeutung. Alle seinegleichzeitigen Landslcute übertraf an Scharfsinn und glücklicherBeobachtungsgabe der Florentiner Pier Antonio Micheli, Bo-taniker. I oh. Gastvn's, Großherzogs von Hetrurien, und Auf-seher des großherzvglichen Gartens zu Florenz (geb. 1679, gest.1737). Derselbe hatte fast ganz Italien durchreist, dabei beson-ders diejenigen Gegenden besucht, welche die bessern naturhistorischenSchriftsteller vor ihm bewohnt oder beschrieben hatten, um sich auOrt und Stelle über Dasjenige, was ihm bei dem Studium ihrerWerke dunkel geblieben war, aufzuklären, und die Früchte seiner For-schungen theilte er hierauf in seinem vortrefflichen Werke ^) mit,

Abbildungen. ') Indiee» kort! Lononiensi» all U 8 U 1 N demoiiütratio-«um, <juae iu Iwi-to Lono». quutiiniiis Ii»lik»tur. Ibid. 1724 (4).

(Eine spätere Ausgabe erschien 1753 von seinem Sohne, GaetanoMonti.)

') 6»k»1offU8 pls»t»>»>»> Iiurli kizani. I'Ioie»t.

1723. (kol.).

st Oj»I8!'uI» Iiotnnw» s>N8!!>u,»!>. Vknet. 1730.

(4). l8ta>'!» del!e p>»ul? eile u»8c:»»o Iiol lidi iutoruo » Veueris.Ibi<> 1735. (ktt>.). Mit Kupfertafeln.

.1 //t iVvvü p!»>it»>un> juxt» I'.iu!>!,'Illk-

tl.udum dis^osit», (juikun jdautae 1800 »ttilicrt

1400 uuuduiU 8»dd>U8 Ivslitut»» ^t^.

rluivuti^ 1728. (rl. Fol.). Mit 108 Kupfercafeln, worauf 550Arten dargestellt sind. Dieses sollte, wie der Vers. in der Vorrede