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und seine Bestandtheile benetzen weder Blätter noch sonstige Substanzenauf der Erdoberfläche. Hierbei muß jedoch bemerkt werden, daß trockeneKörper, die wärmer bleiben als der Nebel, nach den gewöhnlichen Gesetzender Evaporation trocken bleiben müssen. Der Stratus kann von verschie-denen Varietäten des Cirro-Stratus durch den Umstand unterschiedenwerden, daß die letzteren alle Objekte, aus die sie niederfallen, feuchtmachen.
Der Cirro-Cumulus (Sonder-Cloud), die federige Haufenwolke, isteinigen Veränderungen in der Größe und Gestalt der kugelförmigenMassen, aus denen diese Wolke besteht, und in ihrer Entfernung voneinander unterworfen. Bei Gewittern sind die Bestandtheile dichter inihrer Struktur, runder von Form und stehen näher zusammen als ge-wöhnlich. Dies ist von Dichtern oft als ein Vorzeichen von Donner-und stürmischem Wetter bezeichnet worden. Bei regniger und veränder-licher Witterung hat diese Wolke eine schwach wollige Textur und ist inder Gestalt ihrer Bestandtheile sehr unregelmäßig, so daß sie sich alsdannder Form des Cirro-Stratus nähert. Zuweilen besteht sie in der Thataus imlikcmlue, die so klein und schwach gefärbt sind, daß man sie kaumerkennen kann. In schönem Sommer-Wetter ist der Cirro-Cumulusweder so dicht als die stürmische Varietät, noch so schwach als die zuletztgenannte Art; seine Theile wechseln nach ihrer Größe und wechselseitigenEntfernung. Herrscht schönes trockenes Wetter mit schwachen Winden ausN. und O., so bilden und senken sich schnell kleine Abtheilungen vonCirro-Cumulus, die in einer Ebene liegen, meist aber wagerecht ange-ordnet sind. Der Cirro-Cumulus sängt bisweilen im klaren Himmel an;zu andern Zeiten verändert sich der Cirrus, der Cirro-Stratus, oderirgend eine andere Wolke in Cirro-Cumulus, und umgekehrt. Im Som-mer kündigt diese Wolke Hitze an; im Winter Thau- und mildes, feüchtesWetter. Zum Cirro-Cumulus gehören auch diejenigen Wolken, welcheman in Deütschland Schäfchen nennt.
Der Cirro-Stratus zeichnet sich, im Verhältniß zu seiner horizontalenAusbreitung, durch seine Dünnheit aus; so daß, wenn irgend eine andereWolke diese Form annimmt, ihre Ausbildung zu einem Cirro-Stratusselten fehlt. Diese Wolke verändert beständig ihre Gestalt und nimmtstufenweise ab, weshalb sie Förster Wane-Cloud, d. h. abnehmendeWolke, genannt hat; in der deütschen Terminologie heißt sie federigeSchichtwvlke. Ihre Figuren lassen viele Varietäten zu; zuweilen bildensie wellenförmige Striche, die an Größe und Gestalt fast endlos sind.Eine flache horizontale Wolke, die aus solchen Strichen besteht, ereignet