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Erster Band.
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sich oft im Sommer bei veränderlichem Wetter, wo dann die Strichegegen die Mitte hin durcheinander geworfen, an den Rändern aber deutlichersind. Sie schwebt oft sehr.hoch in der Luft, wie es sich erweist, wennman sie von dem Gipfel eines hohen Berges erblickt, während der Cu-mulus dagegen mit dem Beobachter in gleicher Höhe oder gar unter sei-nen Füßen schwebt. Der Cirro-Stratus tritt haüfig in der Gestalt eineslangen, glatten Strichs auf, der gegen die Enden keilförmig zulauft.Bisweilen scheint sich eine solche Figur auf dem Cumulo-Stratus nieder-zulassen; in welchen Fällen die Dichtigkeit des letzter» in dem Verhältnißzunimmt, als der erstere wechselöweise erscheint und an seinen Gipfelnwieder verdunstet. Das gewöhnliche Resultat ist die Bildung des Nun- !bns, und darauf folgender Regen. Eine andere Haupt-Varietät des !Cirro-Stratus besteht aus rogenförmigen kleinen Wölkchen, die auf eigen-thümliche Weise gekrümmt sind und in Howard's System Cymoid Cirro-Stratus genannt werden; sie sind ein sicheres Anzeichen von nahendemSturm. Die letzte zu erwähnende Varietät dieser Wolke ist jener großeund dünne Wolkenschleier, welcher einen großen Theil des Himmels deckt,besonders gegen die Nacht hin, und durch welchen Sonne und Mond ^deütlich zu sehen sind. Diejenigen eigenthümlichen Refraktionen des Lichts ldieser leüchtenden Körper, welche Höfe und Nebensonnen und Nebenmondegenannt werden, erscheinen gewöhnlich in dieser Sonne. Sie sind bis ^jetzt die sichersten Anzeichen, daß Regen oder Schnee bald eintreten werde.

Der Cumulo-Stratus (Twain-Cloud), die gethürmte Haufenwolke, tist eine Stufe zur Bildung des Regens und entsteht oft auf folgende !Weise. — De^Cnmulus, welcher gewöhnlich längs mit dem Winde zieht, ^scheint in seineln Fortgang aufgehalten zu werden, wird dicker und spreizt .sich nach den Seiten aus, bis er in dunkeln und unregelmäßigen Her-vorragungen über der Basis hangt. Dieser Wechsel findet oft in alle»Cumuli Statt, welche einander nahe sind; ihre Grundflächen vereinige»sich, während der Überbau abgesondert bleibt, und dem Ansehen nacheine Menge von Bergspitzen und Felsenmassen bildet. Die Cumulo-Strati,in welchen sich Hagelschauer und Gewitter ereignen, sehen außerordentlichschwarz und drohend aus, bevor der Regen beginnt. Zuweilen löst sichder Cumulo-Stratus auf oder geht wieder in Cumulus über, am , .,aber endet er in Nimbus und Regen.

Der Nimbus bleibt uns zu beschreiben übrig, eine Wolke, die stetsdem Niederschlag von Regen, Schnee oder Hagel vorhergeht. Jede der ^vorher genannten Wolken kann so anwachsen, daß sie den Himmel z» ^verdunkeln im Stande ist, ohne daß Regen eine nothwendige Folge ist«